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Arbeitskreise im FDH e.V.

Der Arbeitskreis für praktische Biochemie stellt sich vor:

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege,

wir möchten Ihnen hier Informationen über den Arbeitskreis vermitteln und natürlich möchten wir Ihr Interesse für diese Therapieform und damit auch für eine Mitgliedschaft beim ABC wecken.

Der ABC „Arbeitskreis für praktische BioChemie im Fachverband Deutscher Heilpraktiker“ wurde 1966 von einer kleinen Gruppe von Heilpraktikern um den Initiator Joachim Broy gegründet. Inzwischen umfasst der Arbeitskreis ca. 500 Mitglieder.

Der Arbeitskreis hat sich folgende Ziele gesetzt:

Lehre und Verbreitung der biochemischen Heilmethode Dr. Schüßler’s
praktische Anwendung, Untersuchung und Darstellung Pneuer Erkenntnisse im Hinblick auf die Biochemie nach Dr. Schüßler.
Die biochemische Heilmethode originär für Heilpraktiker zu erhalten und den biochemischen „Nachwuchs“ bei Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern zu fördern.
Stetige und fortlaufende fachlich kompetente Aus- und Fortbildung von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern.
Vermittlung von Heilpraktikern, die qualifiziert und erfahren mit biochemischen Mitteln therapieren.

Es ist das Bestreben des ABC, die Biochemie nach Dr. Schüßler der Heilpraktikerschaft zu erhalten. Die Biochemie ist eine Heilmethode, die der Behandlung von Krankheiten dient. Deshalb ist am Beginn die Untersuchung des Patienten und die Diagnose unerlässlich. Die Empfehlung von Mitteln durch Laien oder entsprechende Literatur oder Internet-Tipps können für erkrankte Menschen gefährlich werden.

Biochemische Mittel nach Schüßler sind hochpotente Heilmittel, einsetzbar für viele Krankheitsbilder. Entscheidend für eine erfolgreiche Anwendung sind das Verständnis der Wirkmechanismen auf der Zellebene, die Pathophysiologie des Krankheitsgeschehens und ihre Regulation durch die Schüßler-Mittel.

Dies unterscheidet sich fundamental von der homöopathischen Sichtweise, auch wenn es in den Grenzbereichen Parallelen gibt.

Ziel des ABC ist es, den Anfängern die Grundlagen dieser Therapie zu vermitteln und bleibende Neugierde zu wecken, mit den erfahrenen Anwendern neue Erkenntnisse zu erarbeiten, und den kollegialen Austausch zu fördern.

Das wichtigste Mittel dazu ist die Tagung, die an einem kompletten Märzwochenende in Eisenach stattfindet. Hier werden ein Einführungskurs in die Biochemie angeboten (Freitagnachmittag) und auf der Haupttagung (Samstag bis Sonntagmittag) Fachvorträge, die auf praxisnahe Anwendung der biochemischen Mineralsalze ausgerichtet sind.

Mitglied im ABC kann jede Heilpraktikerin und jeder Heilpraktiker werden. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und berechtigt zum Bezug der Rundbriefe und zu einer ermäßigten Tagungsgebühr. Zur Zeit betragen die Gebühren für die gesamte Tagung für Mitglieder € 100,--/für Nichtmitglieder € 120,--.

Fragen zum Arbeitskreis und zur Mitgliedschaft richten Sie bitte an:

Arbeitskreis für praktische Biochemie
im Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V.
Leitung: Gabriele Richter
Sekretariat: Hannelore Backes
Maarweg 10, 53123 Bonn
Tel. 0228 / 61 10 49
Fax 0228 / 62 73 59
E-Mail: fdh-bonn@t-online.de

Wir freuen uns, von Ihnen zu hören und Sie vielleicht in unserer Arbeitsgemeinschaft persönlich zu treffen.

Gabriele Richter
Arbeitskreis-Leiterin

Eine Übersicht über alle aktuellen Veranstaltungen des Arbeitskreises für praktische Biochemie finden sie auf unserer Homepage unter Kongresse und Tagungen.

Warum Schüßlersche Biochemie?

Mitten im 19. Jahrhundert – im Wechsel vom romantischen zum naturwissenschaftlichen Bewusstsein – schuf der Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler die Biochemische Heilweise. Zunächst arbeitet er als Homöopath, entwickelt dann aber eine kritische Position: „Therapien, welche so lockere Grenzen haben, dass sie zu jeder Zeit neue Arzneimittel aufnehmen und alte entweder beibehalten oder verwerfen dürfen, können nicht diejenige Sicherheit gewähren, welche zum Nutzen der Kranken und im Interesse der Wissenschaft notwendig ist.“

Schüßler widmet sich dem Studium der wissenschaftlichen Erkenntnisse seiner Zeit:

  • Justus von Liebigs „Beobachtungen und Forschungen der organischen Chemie auf die Agrikultur und die Physiologie“. Liebig prägte den Begriff der „Nährsalze“, der von Schüßler übernommen wird.
  • Jacob Moleschotts Entdeckungen der physiologischen Chemie. Moleschott entdeckte die Bedeutung des Phosphors für die Nervenzelle. Er prägte den Satz: „Ohne Phosphor kein Gedanke.“ - Von ihm übernimmt Schüßler wesentliche Impulse für seine spätere Arbeit: Hauptsächlich wohl die grundlegende Idee, dass die Minerale als die wesentlichen Gewebebildner fungieren.
  • Rudolf Virchows Werk „Cellularpathologie

Schüßler stellt fest, welche Mineralstoffe in welchen Geweben dominant vorhanden sind, und beschreibt die Funktion dieses Nährsalzes bei Störungen der entsprechenden Gewebe. Er kommt dabei mit 12 Mitteln aus. Die biochemische Heilweise war geboren und funktioniert bis heute ganz ausgezeichnet. Die Therapie mit Schüßlersalzen hat einen wichtigen Platz in der Volksheilkunde.

Nach physiologischen Gesichtspunkten verwendet kann sie als Heilmethode für ein großes Spektrum von akuten und chronischen Krankheiten und Leiden eingesetzt werden.

Wir haben mit der Schüßler’schen Biochemie ein klassisches Ordungstherapeutikum, das traditionell unter den Verfahren der Heilpraktiker seinen Platz hat.