Augenakupunktur

Was ist Augenakupunktur?

Die Augenakupunktur wurde von Prof. Dr. John Boel entwickelt und erstmals 1996 in Deutschland vorgestellt. Er kombinierte dabei mehrere Akupunktursysteme. Bei der Behandlung werden keineswegs Akupunkturnadeln in die Augen, sondern in Augennähe, an Händen, Knien und Füßen eingesetzt. Sie ist eine schonende Therapie und kann eine sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Augenbehandlung darstellen.

Ziel der Behandlung

Ziel der Augenakupunktur ist es, chronische Augenerkrankungen zu behandeln und zur Linderung der Erkrankung beizutragen.

Ursachen / Hintergrund & Einsatz

Zu Beginn der Behandlung werden täglich zwei Akupunktursitzungen im Abstand von mindestens einer Stunde durchgeführt. Eine Akupunktursitzung dauert etwa 30 Minuten.

Anwendung / Therapie- / Diagnosemöglichkeiten

Die Diagnose und der Verlauf der Erkrankung sollten durch einen Augenarzt erfolgen. Mögliche Anwendungsgebiete sind Altersfehlsichtigkeit, trockene Augen, Makuladegeneration, Retinitis pigmentosa, grüner Star, grauer Star im Anfangsstadium, Kurzsichtigkeit in frühen Lebensjahren, Entzündungen am Auge, u. a.

Grenzen der Behandlung

Nicht alle Augenleiden lassen sich heilen, allerdings kann das Leiden durch die Behandlung mittels Augenakupunktur gelindert oder ein Fortschreiten der Krankheit verlangsamt werden. Der Erfolg der Behandlung hängt von der Krankheit ab, sowie davon, wie der jeweilige Patient auf die Behandlung anspricht. Die Augenakupunktur kann nicht zur Verbesserung einer Kurzsichtigkeit bei Erwachsenen angewendet werden.

Für die individuelle Therapiewahl sollte eine Heilpraktikerin, ein Heilpraktiker aufgesucht werden. Sie finden eine Heilpraktikerin, einen Heilpraktiker über die Heilpraktikersuche.