Pressemeldungen Archiv

23.02.2012 Jahrestagung des Arbeitskreises für praktische Biochemie im FDH e.V.

Thema: Haut - ein dankbares Therapiefeld für Schüßlers Funktionssalze
Jahrestagung des Arbeitskreises für praktische Biochemie im FDH e.V.
Vom 2. - 4. März findet die Jahrestagung des Arbeitskreises für praktische Biochemie im Maritim Hotel am Schlossgarten, Pauluspromenade 2 in Fulda statt. Verschiedene Referenten führen an diesen drei Tagen durch ein abwechslungsreiches Programm zum Thema "Haut".






am 02.03. 14:00 - 18:00 Uhr

• Einführungskurs in die Biochemie, Ref.: Gabriele Richter

am 03.03. 09:00 - 17:00 Uhr

• "Unter die Haut" und "auf die Nerven", Ref.: Arnold Mayer
• Mit Haut und Haaren, Ref.: Marlies Sonnentag
• Neurodermitis, Ref.: Peter Hain
• Silicea, Ref.: Gerda Schmid
• Die innere Haut - der Darm, Ref.: Veronika Neundorfer
• Cellulite - Bindegewebe, Ref.: Veronika Neundorfer

von 17:15 - 18:15 Uhr

• Mitgliederversammlung

um 19:00 Uhr

• Sektempfang
• Abendessen auf Einladung unseres Förderers, der Firma Bombastus-Werke AG, Freital

am 04.03. 9:00 - 12:00

• Akne, Ref.: Christian Reichard
• Augendiagnose und Haut, Ref.: Werner Hemm
• Ergänzungsmittel, Ref.: Paul Vogel

Im Anschluss: Fragen und Diskussionen zum Tagungsthema
Die moderne Medizin kennt keinen individualisierten Denkansatz
Tagung für Naturheilkunde, München, 11.-13.11.2011
Eröffnungsreferat der 80. Tagung für Naturheilkunde von Ursula Hilpert-Mühlig
Die Münchner „Tagungen für Naturheilkunde“ sind seit über 40 Jahren Anziehungspunkt für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker aus ganz Deutschland. Ebensolche Tradition wie die Tagung selbst ist die Eröffnungsveranstaltung, zu der die Gesundheitspolitiker aller Parteien sowie Vertreter der Staatsregierung und der Stadt München zu Gast sind. Im Mittelpunkt steht ein berufs- und gesundheitspolitisches Referat, mit dem der Heilpraktikerstand die Anliegen seines Berufes sowie wichtige Themen des Gesundheitswesens anspricht. Lesen Sie hier die Rede von Ursula Hilpert-Mühlig, 1. Vizepräsidentin des FDH-Bundesverbandes und stellv. Vorsitzende des Heilpraktikerverbandes Bayern und im Anschluss den Bericht über die Repliken der Gesundheitspolitiker von Christian Ullmann. weiter

04.09.2010 1. Ostdeutscher Heilpraktikerkongress Dresden

Am 4. September 2010 fand im Messezentrum Dresden der 1. Ostdeutsche Heilpraktikerkongress des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker statt.
Diese Fachfortbildungsveranstaltung für praktizierende Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker der ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurde vom Fachverband Deutscher Heilpraktiker – Bundesverband und den ostdeutschen Landesverbänden organisiert und durchgeführt.
Am Samstag kamen viele Fachbesucher zu den Vorträgen und zur umfangreichen Industrieausstellung mit über 60 Ausstellern. Mit dem thematisch weitgefächerten Vortrags- und Workshopprogramm konnten viele Heilpraktiker aus dem Fachverband, anderen Verbänden oder nicht verbandlich organisierte Kolleginnen und Kollegen erreicht werden.

Das Programm der 13 Vorträge reichte von Rückenschmerzen, die Schmerztherapie, Rheuma, die Chiropraktik des Beckens, die Diagnostik und Therapie von unklaren Abdominalbeschwerden, die Neuraltherapie, Heilpilze, das Burn-out-Syndrom, Abrechnungsfragen bis zur Hildegardmedizin.
Neben den Fachvorträgen bot der Heilpraktikerkongress auch reiche Gelegenheit zum fachlichen und kollegialen Austausch und zur Diskussion mit den Vertretern des Bundesvorstandes und der vertretenen Landesvorstände des Fachverband Deutscher Heilpraktiker. Auch das kollegiale Fachgespräch konnte im Rahmen des Kongresses gepflegt werden.

Der neugewählte Präsident des Fachverbandes, Christian Wilms betonte das Engagement der Kollegenschaft in Sachen Fort- und Weiterbildung und dankte besonders dem FDH Vizepräsident Franz-Dieter Schmidt für die Organisation des Kongresses.

Arne Krüger
am 18. und 19. April 2009 fand in Baden-Baden der 42. Heilpraktikerkongress des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker – Landesverband Baden-Württemberg statt.
Unter dem Motto „Krankheitsrisiken – Gesundheitschancen“ hatten über 1.200 Heilpraktikerinnen, Heilpraktiker und Ärzte aus dem In- und Ausland eine interessante Tagung zur qualifizierten Fortbildung und zum kollegialen Erfahrungsaustausch. Durch den NATO-Gipfel verschoben, fand der Kongress in diesem Jahr im Kurhaus Baden-Baden statt, was dem Kongress ein besonderes architektonisches Ambiente gewährte. Der Kongress fand zum 40. mal in Baden-Baden statt und wie schon in den Jahren 1993 und 1994, während dem Umbaus des Kongresshauses im Kurhaus Baden-Baden. weiter
am 22. und 23. November 2008 fand im Congress Center Hamburg ( CCH ) der 4. Norddeutsche Heilpraktikerkongress des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker statt, der von den norddeutschen Landesverbänden Hamburg und Schleswig-Holstein ausgerichtet wurde.
Schon am Freitag, dem 21. November 2008 begann der Kongress mit einem gut besuchten öffentlichen Vortrag zum Thema „An jedem Zahn hängt immer auch ein ganzer Mensch“. Über 500 interessierte Teilnehmer aus Hamburg und Umgebung nahmen an diesem Vortrag teil. weiter
„Schluss mit Patienten-Bevormundung“
Heilpraktiker warnen vor Vereinheitlichung des
Gesundheitswesens auf der Basis einer gleich schlechten, standardisierten Leistung für Alle.

Baden-Baden - Die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker wehren sich entschieden gegen eine Bevormundung der Patienten, wie sie unter dem Deckmantel des „sogenannten Patientenschutzes“ durch die Gesundheitsreformen seit Jahren immer stärker praktiziert werde. weiter
Traditionsreich in die Zukunft
Am 7. und 8. Juni fand unter dem Motto: »Traditionsreich in die Zukunft« wieder der große Deutsche Heilpraktikerkongress der DDH in Karlruhe in einer völlig entspannten Atmosphäre statt. Die Organisation lag dieses Jahr beim Verband Deutscher Heilpraktiker e.V. Gut organisiert wurde der Kongress wieder ein voller Erfolg. Unser besonderer Dank gilt dem gesamten Team des VDH e.V. und den Helfern der anderen Mitgliedsverbände der DDH. Die 50 Vorträge wurden von einem hohen Niveau getragen. 300 Aussteller der befreundeten Pharmaindustrie, Geräteanbieter und Buchstände hatten die Möglichkeit, sich darzustellen und die Therapeuten über ihre Produkte zu informieren. Es kam an den Kongressständen zu einem intensiven Gedankenaustausch. weiter
"Alter ist keine Krankheit" Über 1.200 Heilpraktiker erwartet -: Zeit, Rat und individuelle Therapien für den Einzelnen statt schnellen Anti-Aging-Trends
Baden-Baden - Zu einem der ältesten und bedeutendsten deutschen Naturheilkunde-Kongresse am Wochenende nach Ostern in Baden-Baden treffen sich über 1.200 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, Mediziner und Wissenschaftler aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland zu Information, Diskussion und Erfahrungsaustausch. „Alter ist keine Krankheit“ ist das Leitthema des Baden-Badener Kongresses am 29. und 30. März, der in diesem Jahr zum 41. Mal vom Landesverband Baden-Württemberg des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker veranstaltet wird. Die Veranstaltung wird von der bisher größten Industrieausstellung mit rund 150 Firmen begleitet. Eingeleitet wird das Kongresswochenende bereits am Freitagabend mit einem öffentlichen Vortrag der bekannten Berliner Heilpraktikerin Carola Ade-Sellin zum Thema „Mehr Lebensqualität mit Naturheilkunde“ (28. März, 19.30 Uhr im Kongresshaus, Eintritt frei). weiter

25.11.2007 3. Norddeutscher Heilpraktikerkongress in Hamburg

Unter dem Motto „Heilpraktiker helfen heilen !“ fand am 24./ 25. November 2007 der 3. Norddeutsche Heilpraktikerkongress statt. Der Kongress, der von der Heilpraktiker Fortbildungskongress GbR der Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker veranstaltet wurde, hat sich zu einem bewährten Fachfortbildungstreffen im norddeutschen Raum entwickelt.

Die Begrüßung der Teilnehmer, Ehrengäste, Aussteller und Politiker erfolgte durch Frau Renate Rathmann, die Vorsitzende des FDH Hamburg und Herrn Franz-Dieter Schmidt, den Vorsitzenden des FDH Schleswig-Holstein.

Zur Begrüßung waren der Präsident des Fachverbandes, Peter A. Zizmann, die Vizepräsidenten Christian Wilms und Arne Krüger sowie die Vorstände der FDH Landesverbände Birgit Luckwald (Schleswig-Holstein), Maria v. Heyden (Berlin-Brandenburg), Dietmar Falkenberg ( Baden-Württemberg ), Karl-Fritz König (Hessen), Rainer Krumbiegel (NRW), Hans-Günter Tonn (Hamburg), Martina Haase und Uwe Tiemann (Mecklenburg-Vorpommern) zugegen. Auch der stellv. Schulleiter der Hamburger Arcana-Schule Reinhardt Naupert und die Fachfortbildungsleiterinnen Roswita Naunin (Hamburg) und Sabine Bosshammer (Schleswig-Holstein) sowie die Ombudsfrau des FDH Ute Klose und die ehemaligen Landesvorsitzenden Michael Leschau (Schleswig-Holstein) und Ingo Höfle (Hamburg) waren gekommen.

Aus der Politik war Frau Dr.med. Brigitte Mahn, die stellv. Landesvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Hamburg gekommen.

Frau Rathmann und Herr Schmidt dankten in ihrer Eröffnungsansprache der ausstellenden Industrie für ihr kommen und die Unterstützung des Berufsstandes im Rahmen des Kongresses und der Fachfortbildung des Verbandes. Der Heilpraktikerberuf als freier Beruf basiert auf einer fundierten Ausbildung (z.B. an den Schulen des Fachverbandes), in einer fundierten Fachfortbildung und einer hohen Verantwortung für die Patienten. Alle Gerüchte um eine Abschaffung oder Einschränkung des Heilpraktikerberufes seinen ohne jede Grundlage und die Kollegenschaft sollte einmal darüber nachdenken, welches Interesse jemand an entsprechenden Horrorszenarien haben könnte.

Die stellv. Landesvorsitzende der Hamburger FDP, Frau Dr. Brigitte Mahn kritisierte in Ihrer Eröffnungsrede die Gesundheitsreform, wobei die freie Therapeutenwahl und die therapeutischen Freiheiten in der Behandlung der Patienten für den Arzt immer mehr eingeschränkt werden. Frau Dr. Mahn führte aus, dass die Heilpraktiker eigentlich doch nur froh sein müssten, dass sie nicht in das System der gesetzlichen Krankenversicherung eingebunden sind.
Nur dadurch sei der Heilpraktiker vor der Staatsmedizin und dem mangelnden politischen Sachverstand der Gesundheitsreform einigermaßen geschützt. Eine Frau Dr. Mahn besonders am Herzen liegende Aufgabe der Prävention im Gesundheitswesen werde gerade durch den Heilpraktikerberuf gut umgesetzt.

In seinem Grußwort führte der Präsident des Fachverbandes, Peter A. Zizmann aus, dass die Bundespolitiker im Deutschen Bundestag und im Bundesministerium für Gesundheit seinen Gesprächen keine Probleme mit dem Heilpraktikerberuf haben und die Tätigkeit der Heilpraktiker für die Gesundheit der Patienten schätzen. Der FDH-Präsident überbrachte auch die Grüße der 16 Landesverbände und des Bundesvorstandes. Der 3. Norddeutsche Heilpraktikerkongress setzte mit der hohen Qualität der Fortbildung einen guten Maßstab. Die wichtigste Grundlage für den Heilpraktikerberuf ist die Arbeit am Patienten und der Dienst für die Gesundheit und die Gesunderhaltung des Patienten. Dabei sei die Prävention von Krankheiten durch eine gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise seit je her eine wichtige Grundlage des therapeutischen Wirkens des Heilpraktikers.

24 Dozentinnen und Dozenten sorgten für ein informatives und abwechslungsreiches Programm mit 29 Vorträgen und Seminaren für die ca. 1.200 Teilnehmer mit Vorträgen zur Irisdiagnostik, Homöopathie, Anthroposophischer Medizin, Psychologie und Psychotherapie, Akupunktur, Labordiagnostik und weiteren Naturheilverfahren.

Die große Industrieausstellung mit 140 Ausstellern bot eine gelungene Möglichkeiten sich umfassend über das Spektrum der naturheilkundlichen Arzneimittel und der Geräte zur Diagnostik und Therapie zu informieren.

Ein gelungener Heilpraktikerkongress, zu dem man den Organisatoren und den ausrichtenden Landesverbänden gratulieren kann.

Man freut sich schon auf den 4. Norddeutschen Heilpraktikerkongress am 22./23. November 2008.

Arne Krüger

22.11.2007 Allergie 2007 - 22.11.07

Allergien mit Naturheilkunde frühzeitig wirksam bekämpfen
Die Pollensaison ist bereits eröffnet: Aufgrund des extrem milden Winters sind schon jetzt Hasel- und Erlenpollen unterwegs. Bleiben frostige Temperaturen weiterhin aus, wird auch die Blüte von Birke, Weide und Co. Allergikern dieses Jahr früher als sonst zu schaffen machen.

Mit dem Pollenflug beginnt für viele Menschen eine Leidenszeit: Die Nase tropft oder ist trocken und verstopft, die Augen brennen und tränen. Nicht selten klagen Allergiker über Druckgefühl in den Nebenhöhlen sowie Kopfschmerzen und Müdigkeit.
„Der im Volksmund sogenannte ‚Heuschnupfen’ sollte unbedingt ernst genommen und behandelt werden“, rät der nordrhein-westfälische Landesverband des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH). Denn wenn sich die Allergie erst auf Kehlkopf und Bronchien ausweite, bestehe die Gefahr einer allergischen Bronchitis oder gar von Asthma.

Daher empfehle es sich, möglichst schon vor Auftreten der ersten Symptome mit der Behandlung zu beginnen. Zu spät sei es dafür allerdings nie. Im Kampf gegen Allergien haben sich nach Angaben des FDH die klassische Homöopathie und Eigenblutbehandlungen, aber auch Akupunktur sowie die Bioresonanztherapie bewährt. Entscheidend bei der Wahl der geeigneten Therapie seien Befinden und Symptomatik des Patienten. „Eine gute heilpraktische Behandlung kann vielfach eine Therapie mit Hilfe chemischer Präparate ersetzen bzw. die Einnahmehäufigkeit zumindest deutlich verringern“, betont Rainer Krumbiegel. Nach Angaben des NRW-Landesvorsitzenden des FDH reiche es dann oft, chemische Nasensprays oder Kortikoide nur bei akuten Beschwerden und im Notfall einzusetzen.

22.11.2007 Bewegung - 22.11.07

Runter vom Sofa – raus an die frische Luft
„Wer sich auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig im Freien bewegt, kommt gesünder durch den Winter“, rät Rainer Krumbiegel, Vorsitzender des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in Nordrhein-Westfalen.
Jede Bewegung an der frischen Luft aktiviere die Sauerstoffversorgung und verringere die Anfälligkeit für Infekte. Joggen, Rad fahren oder Walken bringe den Kreislauf in Schwung und stärke Knochen und Gelenke. Krumbiegel: „Für die, die es nicht gar so sportlich mögen, empfiehlt sich ein täglicher Spaziergang. Denn wer sich an der frischen Luft bewegt, kurbelt auch den Fettstoffwechsel an.“ Der „Winterspeck“ könne sich so gar nicht erst ansetzen.
Allerdings sollte man bei körperlicher Betätigung in kühler Witterung einige Regeln beachten. So helfe wärmende und schützende Kleidung die schmerzhaften Folgen einer Reizung und Unterkühlung der Bauch- und Rückenmuskulatur ebenso zu vermeiden wie Erkrankungen von Blase und Nieren. Wichtig sei es auch, in kalter Luft stets durch die Nase zu atmen, empfiehlt der Experte für Naturheilkunde. Dadurch werde die eingeatmete Luft erwärmt und das schone die Bronchien. Bei extrem niedrigen Temperaturen könne es dennoch zu Atemwegproblemen kommen. Deshalb sollte man bei tiefen Minusgraden besser vorübergehend auf intensive sportliche Aktivitäten im Freien verzichten und statt zu joggen lieber spazieren gehen. Das empfehle sich auch dann, wenn eine Erkältung „im Anflug“ sei, empfiehlt Krumbiegel.

22.11.2007 Blutegel - 22.11.07

Blutegel-Therapie ist eine bewährte Alternative zu Schmerzmitteln und Cortikoiden
Die seit mehr als 2000 Jahren bekannte Blutegel-Therapie war in Europa bis Mitte des 20. Jahrhunderts weitgehend in Vergessenheit geraten. Dann erlebte sie vor allem in der plastischen Chirurgie zur arteriellen Versorgung nach Replantationen von Gliedmaßen und Hautlappen sowie in der unfallchirurgischen Versorgung eine Renaissance. Doch auch bei der Behandlung von chronischen Gelenkerkrankungen hat sich der Einsatz von Blutegeln (Hirudo medicinalis) nach Angaben des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) erfolgreich bewährt.
Die Blutegel-Therapie ist ein so genanntes ausleitendes Heilverfahren, das entstaut und das Blut verdünnt. Dabei werden Giftstoffe und Stoffwechselschlacken aus dem menschlichen Körper geleitet. Bei Gelenkerkrankungen wie Arthrosen wird der Blutegel auf das zu behandelnde Gelenk aufgesetzt. Nach dem Biss, der nicht schmerzhaft ist, gibt der Egel seinen Speichel (Salvia) in die kleine Wunde ab. Das in der Salvia enthaltene Hirudin hemmt die Blutgerinnung und beschleunigt den Lymphstrom. Es hat antibiotische und antithrombotische Wirkung. Dadurch wirkt die Blutegel-Behandlung schmerzlindernd und entzündungshemmend. Rainer Krumbiegel (Münster), Vorsitzender des nordrhein-westfälischen FDH-Landesverbandes: "Gerade bei Arthrosen ist die natürliche Blutegel-Behandlung eine bewährte und erfolgreiche Alternative zum Einsatz von Schmerzmitteln und Cortikoiden." Das bestätige auch eine Vielzahl von positiv verifizierten Ergebnissen.
Pro Behandlung, die zwischen 30 Minuten und zwei Stunden dauert, werden bis zu acht Blutegel eingesetzt. Wichtig für den Therapieerfolg ist, dass die Wunde anschließend noch mehrere Stunden nachblutet. Die medizinisch verwendeten Blutegel, die etwa fünf Zentimeter lang sind, werden heute eigens für diesen Zweck gezüchtet. Früher waren sie auch in heimischen Gewässern weit verbreitet.

22.11.2007 Heilpraktiker-Ausbildung in Theorie und Praxis - 22.11.2007

Sie ist die älteste Heilpraktiker-Schule Nordrhein-Westfalens: Bereits 1951 drückten die ersten Kursteilnehmer die Schulbank in der Walter-Knäpper-Schule in Kettwig an der Ruhr. Seit 1974 befindet sich die Schule, die dem nordrhein-westfälischen Landesverband des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) angeschlossen ist, in Bochum.
„Neben der Interessenvertretung sowie der Fort- und Weiterbildung unserer Mitglieder haben wir die qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses zu unserer Hauptaufgabe gemacht“, betont der FDH-Landesvorsitzende Rainer Krumbiegel. Denn nur wer qualifiziert ausgebildet sei, könne Patienten gezielt und ganzheitlich behandeln.
Die Walter-Knäpper-Schule im ehemaligen Casino der Zeche Hannibal in der Dorstener Straße 415 verfügt denn auch über Unterrichtsräume mit audio-visueller Bildgebung, moderne technische Geräte, ein voll ausgestattetes Labor sowie WLAN-Hotspots zur kostenlosen Internetnutzung. Mehr als 30 berufs- und unterrichtserfahrene Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker bereiten die Kursteilnehmer auf ihr späteres Berufsleben vor. Auf dem Lehrplan stehen klassische medizinische Disziplinen wie Anatomie, Physiologie und Pathologie sowie darauf aufbauend verschiedene alternative Diagnoseverfahren und Therapien der jahrhundertealten Natur- und Erfahrungsheilkunde. Dazu zählen zum Beispiel Augendiagnose und Physiognomie, Ausleitungsverfahren und Homöopathie, Chiropraktik und Traditionelle Chinesische Medizin, aber auch neuere Entwicklungen in der Ganzheitsmedizin wie die Sauerstoff-Ozon-Therapie oder die Cranio-Sakrale-Therapie.
Drittes „Standbein“ der mehrjährigen Ausbildung, die den Richtlinien des FDH entspricht, bildet der praktische Teil: Unter Anleitung der Dozenten werden die Diagnose- und Therapieformen geübt und in der schuleigenen Lehrpraxis angewendet. „Die hohe Zahl an Unterrichtsstunden garantiert unseren Schülerinnen und Schülern ein ausgewogenes Verhältnis der Bereiche klassische Medizin, Naturheilkunde und praktische Übungen“, so Rainer Krumbiegel. Darüber hinaus erhielten die Kursteilnehmer Antworten auf alle relevanten Fragen der Berufs- und Gesetzeskunde wie zum Beispiel die Frage nach den Grenzen der nichtärztlichen Tätigkeit. Ziel der Ausbildung an der Walter-Knäpper-Schule sei es, die Kursteilnehmer optimal auf die Überprüfung durch das Gesundheitsamt und ihren Beruf vorzubereiten. Dazu dienten auch die zahlreichen Weiterbildungsveranstaltungen des FDH-Landesverbandes, an denen die Schülerinnen und Schüler teilnehmen und sich über aktuelle Themen der Naturheilkunde infor-mieren können. Rainer Krumbiegel: „Die enge Anbindung an den Berufsverband ermöglicht einen permanenten und intensiven Austausch zwischen Ausbildung und Praxis.“

Die zwei- bis vierjährige Ausbildung zum Heilpraktiker an der Walter-Knäpper-Schule erfolgt in Form einer Tagesschule sowie ab 1. April erstmals auch berufsbegleitend an einem Abendkolleg.

22.11.2007 Kontraste - 22.11.2007

FDH wehrt sich gegen eine Verunglimpfung der Heilpraktiker
Nach der ARD-Sendung „Kontraste“:

Gegen eine generelle Verunglimpfung der Heilpraktiker hat sich der NRW-Vorsitzende des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) Rainer Krumbiegel in einem Schreiben an die Intendantin des RBB Dagmar Reim verwahrt.
Der Sender war für einen Beitrag der ARD-Sendung „Kontraste“ verantwortlich, in dem über die auch aus Sicht des FDH absolut unakzeptablen und verantwortungslosen Praktiken von zwei Heilpraktikern berichtet worden ist. Krumbiegel betont in dem Brief, es sei richtig und notwendig, die Öffentlichkeit über derartige Missstände zu informieren, denn leider gebe es in jedem Beruf „schwarze Schafe“. Für die aber könnten nicht alle Heilpraktiker in „Sippenhaft“ genommen werden.
Die Berichterstattung sei jedoch darauf ausgerichtet gewesen, einen gesamten Berufsstand in Misskredit zu bringen und Millionen Patienten zu verunsichern, die sich ganz bewusst für bewährte naturheilkundliche Therapien und die ganzheitliche Behandlung durch qualifizierte Heilpraktiker entschieden haben, betont Krumbiegel.
Der Landesverband NRW des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker stelle eine fortlaufende intensive Aus- und Wei-terbildung seiner Mitglieder sicher. Eine vorrangige Aufgabe sehe der FDH auch in der mehrjährigen Ausbildung eines qualifizierten Heilpraktiker-Nachwuchses in Theorie und Praxis, erklärt Krumbiegel. Dadurch sei gewährleistet, dass die an der Schule des FDH ausgebildeten qualifizierten Heilpraktiker fachlich kompetent und verantwortungsbewusst zum Wohle ihrer Patienten handelten und ihnen auch die Grenzen der nichtärztlichen Tätigkeit bewusst seien.

22.11.2007 Naturheilkunde - 22.11.2007

Immer mehr Patienten lassen sich von Heilpraktikern behandeln
Immer mehr Patienten in Nordrhein-Westfalen vertrauen auf naturheilkundliche Therapien und die ganzheitliche Diagnostik durch Heilpraktiker.
Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) in Bochum hat die Zahl der Patienten, die einen Heilpraktiker aufsuchen, im vergangenen Jahr weiter zugenommen. Die Auswertung einer Umfrage, die die älteste Heilpraktiker-Organisation unter ihren Mitgliedern in Nordrhein-Westfalen durchgeführt hat, hat ergeben, dass die Heilpraktiker-Praxen 2006 durchschnittlich acht Prozent mehr Patienten betreut haben als im Jahr zuvor. FDH-Landesvorsitzender Rainer Krumbiegel (Münster): „Damit hat sich der bereits in den Vorjahren zu beobachtende Trend zur naturheilkundlichen Therapie weiter verstärkt.“
Krumbiegel führt dies unter anderem auch auf die allgemeine wirtschaftliche Erholung zurück. Zudem würden die Kosten für eine Heilpraktiker-Behandlung von den privaten Krankenversicherungen und durch die Beihilfe erstattet. Nach Feststellung von Krumbiegel sind viele Patienten auch durch die Gesundheitsreform verunsichert, die vorsehe, dass ärztliche Leistungen eingeschränkt oder größere Zuzahlungen geleistet werden müssten.

22.11.2007 Naturheilkunde kann Nebenwirkungen der Krebstherapie lindern

Chemotherapie und Bestrahlungen sind wirksame Waffen im Kampf gegen den Krebs. Sie haben jedoch meist erhebliche Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Auch verändern sich die Schleimhäute und die Patienten leiden unter Depressionen und schweren Erschöpfungszuständen.
„Die Nebenwirkungen der Chemo- oder Strahlenbehandlung lassen sich durch eine begleitende naturheilkundliche Therapie deutlich lindern“, betont Rainer Krumbiegel. Nach Angaben des Vorsitzenden des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) stabilisieren Mistel- oder Thymuspräparate sowie Sauerstoffanwendungen die körpereigene Immunabwehr. Mit speziellen Naturheilverfahren ließen sich auch belastende Stoffe und „Abfallprodukte“, die sich in Organen, Geweben und Blutbahnen abgelagert haben, entdecken und ausleiten.
Der FDH-Vorsitzende empfiehlt zudem, den Heilungsprozess durch eine ausgewogene Ernährung, möglichst viel Bewegung und Entspannungstechniken zu fördern. Das bringe auch Körper und Seele wieder ins Gleichgewicht. Rainer Krumbiegel: „Entscheidend ist jedoch, möglichst früh mit einer naturheilkundlichen Begleittherapie zu beginnen, um die Nebenwirkungen der Krebsbehandlung spürbar reduzieren zu können.“
Sie ist die älteste Heilpraktiker-Schule Nordrhein-Westfalens: Bereits 1951 drückten die ersten Kursteilnehmer die Schulbank in der Walter-Knäpper-Schule in Kettwig an der Ruhr. Seit 1974 befindet sich die Schule, die dem nordrhein-westfälischen Landesverband des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker (FDH) angeschlossen ist, in Bochum. weiter