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Service- und Informationsseiten für Heilpraktiker

Auf dieser und den folgenden Seiten finden Sie Arzneimittel die von der pharmazeutischen Industrie zurückgeholt, bzw. zurückgerufen wurden sowie wichtige Arzneimittelinformationen.

 Letzte Einträge auf dieser Seite: 22.05.2007


Rückholungen und Informationen von August 2005 bis Dezember 2005

 

 

  • Rückruf
    Aurum metallicum Homobion S
    Kreosotum Homobion N K 11
    Alle Chargen
    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Hiermit bitten wir um Rückgabe aller Chargen Aurum metallicum Homobion S (PZN 3686794) und Kreosotum Homobion N K 11 (PZN 3101084), da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde.
    Die im Handel befindliche Ware kann an die oben aufgeführte Firmenanschrift zurückgeschickt werden. Ab 1. August 2005 dürfen die Präparate nicht mehr vertrieben werden.
     

  • Information

    Im Auftrag der AMK untersuchte das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker ein Prüfmuster des zur Zeit im Internet stark beworbenen Produkts "LiDa".
    In dem angeblich "rein pflanzlichen" Präparat wurde der synthetische Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer Sibutramin eindeutig nachgewiesen und in hoher Konzentration bestimmt. Gleichzeitig bittet das Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz um die Veröffentlichung folgender Mitteilung:
    Landesuntersuchungsamt warnt vor chinesischen Schlankheitskapseln
    Chinesische Schlankheitsmittel, die zurzeit im Internet und in privaten Kreisen angeboten und verkauft werden, können die Gesundheit gefährden und sind nicht verkehrsfähig. Das ergab die Prüfung einer Verbraucherbeschwerde und weiterer Proben im Landesuntersuchungsamt (LUA).
    Es handelt sich um die Produkte „Evolution Slim & Slender“ (als Hersteller wird die Firma „New Life LiDa b.v., Bijsterveldenlaan 83, 5045 ZX Tilburg“ in den Niederlanden genannt) und „LiDa Dai Dai Hua Jiao Nang“ (als Hersteller wird die Firma „Kunming Dali Industry & Trade Co., Ltd.“ vermutlich in China genannt). Die Mittel werden auch im Internet angeboten, unter anderem über Auktionen. Das Landesuntersuchungsamt warnt die Verbraucherinnen und Verbraucher dringend vor der Einnahme dieser oder vergleichbarer Produkte.
    Als Inhaltsstoffe sind ausschließlich Pulver chinesischer Pflanzen angegeben. Die Untersuchung hat jedoch gezeigt, dass das weiße Pulver in den Kapseln in Wahrheit den nicht deklarierten, verschreibungspflichtigen Arzneimittelwirkstoff „Sibutramin“ enthält. Dieser Stoff ist ein Appetitzügler und wird als letzte Möglichkeit zur arzneilichen Behandlung von Adipositas (Fettleibigkeit, Fettsucht) verwendet. In Deutschland ist er nur in einem einzigen Fertigarzneimittel enthalten, das in zwei Wirkstärken nach ärztlicher Verordnung in Apotheken erhältlich ist. Die in den chinesischen Schlankheitskapseln gefundene Wirkstoffmenge ist fast doppelt so hoch wie die in Deutschland zugelassene höchste Einzeldosis.
    Zum Wirkstoff Sibutramin sind vielfältige Anwendungsverbote und Nebenwirkungen bekannt, die eine ärztliche Überwachung zwingend erforderlich machen. Einer der Gründe ist, dass Sibutramin klinisch relevante Blutdruckerhöhungen verursachen kann. Außerdem kann es akute Herzerkrankungen provozieren und darf während der Schwangerschaft und in der Stillzeit nicht eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Psychopharmaka drohen gefährliche Wechselwirkungen.
    Das Bundesgesundheitsministerium und die holländischen Gesundheitsbehörden wurden verständigt. Außerdem wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet. Der Handel mit den genannten Produkten ist nach dem Arzneimittelgesetz ein Straftatbestand, der mit Freiheitsstrafe oder mit Geldstrafe geahndet werden kann.
     

  • Rückruf
    Arnika Salbe
    Alle Chargen

    Die Firma Wigopharm GmbH, Marienplatz 8, 82467 Garmisch-Partenkirchen, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Auf Grund des Erlöschens der Zulassung bitten wir um Rücksendung aller Chargen von Arnika Salbe (PZN 2030040) zur Gutschrift an die oben genannte Firmenadresse.“

 

  • Rückruf
    Pankreon forte 28000 Filmtabletten
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Solvay Arzneimittel GmbH, 30173 Hannover, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Wir teilen mit, dass die Registrierung von Pankreon forte 28000 Filmtabletten, Reg.-Nr. P1542 (PZN 4946760, 4946777, 4946783), zum 27. Oktober 2005 erlöschen wird. Daher rufen wir alle Chargen und Packungsgrößen über den pharmazeutischen Großhandel zurück.“

     

  • Chargenrückruf
    Tetrisal S Nasentropfen 10 ml
    Ch.-B.: 19622

    Aus Apotheken erhielten wir Einsendungen des oben genannten Präparates. Die Firma MIP Pharma GmbH, Mühlstraße 50, 66386 St. Ingbert, bittet nun um folgende Veröffentlichung:

    „Bei der Überprüfung von Einsendungen aus Apotheken wurde festgestellt, dass im Verlauf der Lagerung Risse im Kunststoff der Verschlusskappe auftreten können. Obwohl auf Grund der Lokalisation der Schwachstelle die Arzneimittelqualität sowie die Anwendbarkeit des Produktes nicht eingeschränkt sind, rufen wir hiermit die oben angeführte Charge Tetrisal S Nasentropfen (PZN 0115855) zurück.

    Eventuell vorhandene Bestände können frankiert zum Umtausch oder zur Gutschrift an die oben genannte Firmenanschrift zurückgesandt werden. Portokosten werden erstattet.“

 

  • Rückruf
    Natucor
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Rodisma-Med Pharma GmbH, 51149 Köln, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Auf Grund des Erlöschens der fiktiven Zulassung ist das Arzneimittel Natucor (PZN 0604896, 0604904) nicht mehr verkehrsfähig. Der Vertrieb des Präparates wurde bereits zum 15. Juni 2005 eingestellt.
    Wir bitten um Überprüfung der Bestände und frankierte Rücksendung aller Packungen zum Warenaustausch an die Retourenadresse: Rodisma-Med Pharma GmbH, Kölner Straße 48, 51149 Köln.
    Das Folgepräparat ist Natucor 450 mg (PZN 4165287, 4165270).“

 

  • Chargenrückruf
    Dolobene Gel
    Spender mit 195 g / 200 ml Gel
    Ch.-B.: E16046, E16047, E16048, E28840

    Auf Grund einer Einsendung aus einer Apotheke führte das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker eine Untersuchung des oben genannten Präparates durch. Die Beanstandung wurde bestätigt. Die Firma Merckle Recordati GmbH, 89079 Ulm, bittet nun um folgende Veröffentlichung:
    „Bei einigen Druckgasdosen unseres Produktes Dolobene Gel (Spender mit 195 g / 200 ml) traten Leckagen auf, so dass das Treibgas entweichen konnte. Eine ordnungsgemäße Betätigung des Spenders ist daher nicht mehr möglich.
    Aus diesem Grund rufen wir vorsorglich die Chargen E16046, E16047, E16048 und E28840 von Dolobene Gel (PZN 3451335) über den pharmazeutischen Großhandel zurück.“

 

  • Chargenrückruf
    5-FU Hexal 50 mg/ml Injektionslösung
    20 ml (1000 mg)
    Ch.-B.: 51S601, 51S601-1, 51S601-2, 52S602

    Die Firma Hexal AG, 83607 Holzkirchen, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Bekanntlich können im allgemeinen die sich häufig in 5-FU Injektionslösungen bildenden Kristalle oder Ausfällungen durch Erwärmen wieder in Lösung gebracht werden.Bei den oben genannten Chargen 5-FU Hexal 50 mg/ml Injektionslösung (PZN 4213572) wurden andere kleine und feine Kristalle beobachtet, die sich unter den üblicherweise angewandten Bedingungen nicht ausreichend wieder lösen.
    Wir rufen deshalb diese Chargen zurück und bitten um Rücksendung zur Gutschrift an: Salutas Pharma GmbH, Retourenabteilung, Otto-von-Guericke-Allee 1, 39719 Barleben.
    Es wird darum gebeten, auch die anderen 5-FU Hexal Injektionslösungen auf diese Auffälligkeit hin zu überprüfen.“

 

  • Chargenüberprüfung
    Tambocor „Emra-Med“ Tabletten 50 Stück
    Ch.-B.: GFK226A
    (verwendbar bis 11/2009)

    Aus einer Apotheke erhielten wir eine Einsendung des oben genannten Präparates. Die Firma Emra-Med Arzneimittel GmbH, 22946 Trittau, bittet nun um folgende Veröffentlichung:
    „Von einer Apotheke wurden wir darüber informiert, dass auf einer Packung Tambocor Tabletten, 50 Stück (PZN 8439876), das Verfalldatum mit 11/1009 angegeben ist. Die Überprüfung bestätigte die Reklamation.
    Aus diesem Grund bitten wir um Überprüfung der Bestände und Rücksendung noch vorhandener Packungen über den pharmazeutischen Großhandel.“

 

  • Rückruf
    Neurofid
    Alle Chargen

    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Hiermit bitten wir um Rückgabe aller Chargen von Neurofid (PZN 1541519), da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde. Die im Handel befindliche Ware kann an die oben genannte Firmenanschrift zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab 13. Oktober 2005 darf dieses Präparat nicht mehr vertrieben werden

 

  • Rückruf
    Venengel-ratiopharm
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma ratiopharm GmbH, Graf-Arco-Straße 3, 89079 Ulm, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Die Zulassung für unser Produkt Venengel-ratiopharm, OP 50 g (PZN 8817172) und OP 100 g (PZN 8817189) ist erloschen. Obwohl das Produkt schon seit längerer Zeit nicht mehr ausgeliefert wird, könnten sich noch geringe Bestände des Produktes im Handel befinden.
    Wir rufen daher noch verbliebene Originalpackungen an Venengel-ratiopharm zurück und bitten, diese an die Transpharm Logistik GmbH, Nicolaus-Otto-Straße 15, 89079 Ulm, zur Gutschrift zurückzusenden.“

 

  • Information
    Erhöhtes Schlaganfall-Risiko unter Tibolon

    AMK / In Form einer Pressemitteilung informiert das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) über eine Zwischenauswertung der LIFT-Studie (Long-term intervention on Fractures with Tibolon), in der die Wirksamkeit von Tibolon bei Osteoporose untersucht wird. Bei den mit Tibolon behandelten Frauen war das Risiko für das Auftreten von Schlaganfällen auf das 2,62-fache erhöht: In der Verumgruppe traten während der bisher 2,4jährigen Beobachtungszeit 4,26 Schlaganfälle pro 1000 „Frauenjahre“ (Anzahl der Patientinnen mal Beobachtungsdauer in Jahren) auf. In der Placebogruppe waren es 1,64 Schlaganfälle (D.E. Grobbee, Br. Med. J. 331 (2005) 843).

    Das für die Studiensicherheit zuständige Komitee hat empfohlen, alle Teilnehmerinnen und Prüfärzte über das Ergebnis zu informieren, die Studie aber unter den bisherigen kontrollierten Bedingungen bis zum geplanten Ende im Juni 2006 fortzuführen, um eine fundierte Nutzen-Risiko-Analyse zu ermöglichen, die zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich scheint.

    Die LIFT-Studie ist eine multinationale Studie mit 4538 Teilnehmerinnen, die die Wirksamkeit von 1,25 mg Tibolon täglich bei Osteoporose anhand der Häufigkeit neu auftretender Wirbelkörperfrakturen untersucht. In Deutschland sind in zwei Studienzentren jeweils circa 100 Frauen in die Studie eingeschlossen.

    Tibolon ist in Deutschland mit einer Tagesdosis von 2,5 mg unter dem Namen Liviella® zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden bei Frauen zugelassen, nicht aber zur Vorbeugung oder Behandlung einer Osteoporose. Tibolon ist ein synthetisches Sexualhormon. Für die Hormonersatztherapie mit konjugierten Estrogenen ist in anderen Studien bereits eine Erhöhung des Schlaganfallrisikos gezeigt worden (siehe Pharmazeutische Zeitung Nr. 29 vom 18. Juli 2005, Seite 83). Im Mai dieses Jahres hatte das BfArM über ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterkrebs unter Tibolon berichtet: im Vergleich zu Frauen, die keine Hormonersatztherapie erhielten, traten - bezogen auf einen Zeitraum von fünf Jahren - bei Tibolon etwa doppelt so viele Fälle von Gebärmutterkrebs auf (5,7 Fälle im Vergleich zu 3 Fällen pro 1000 Frauen) (siehe Pharmazeutische Zeitung Nr. 20 vom 19. Mai 2005, Seite 76).

    Das BfArM wird die neuen Ergebnisse in die bereits begonnene Sicherheitsbewertung von Tibolon einbeziehen und zusammen mit den Arzneimittelbehörden der EU über aktualisierte Produktinformationen entscheiden. Frauen, die Tibolon zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden einnehmen und sich durch die Ergebnisse der LIFT-Studie beunruhigt fühlen, empfiehlt das BfArM, sich an ihren behandelnden Arzt zu wenden.

 

  • Information
    Transtec / Transtec Pro Pflaster
    Änderung der Packungsgrößen

    Die Firma Grünenthal bittet um folgende Veröffentlichung:
    Auf Grund der neuen Packungsgrößenverordnung wurden folgende AV-Kennzeichnungen zum 15. Oktober 2006 vorgenommen:

    Präparat

    Packungsgröße

    PZN

    Transtec 35 µg/h

    30 Pflaster

    3702754

    Transtec 52,5 µg/h

    30 Pflaster

    3702760

    Transtec 70 µg/h

    30 Pflaster

    3702777

    Transtec Pro 35 µg/h

    24 Pflaster

    4187455

    Transtec Pro 52,5 µg/h

    24 Pflaster

    4187509

    Transtec Pro 70 µg/h

    24 Pflaster

    4187550

    Alle übrigen Packungsgrößen von Transtec und Transtec Pro bleiben unverändert voll erstattungsfähig durch die GKV. Ferner weisen wir darauf hin, dass alle weiteren Transtec Packungsgrößen solange im Handel bleiben, bis die Umstellung von Transtec auf Transtec Pro und der Abverkauf der Transtec-Großhandelsbestände abgeschlossen ist.

    Anmerkung der AMK: Bitte beachten Sie das Procedere, das von dem üblichen APG-Verfahren abweicht (siehe Pharmazeutische Zeitung Nr. 5/2004, Seite 7) und senden Sie das Betäubungsmittel keinesfalls zusammen mit dem APG-BTM-Formular an den pharmazeutischen Großhandel zurück!

 

  • Chargenüberprüfung
    Tramal long 100 mg „Emra-Med“ Retardtabletten 100 Stück
    Ch.-B.: 4680902
    Tramal long 200 mg „Emra-Med“ Retardtabletten
    20, 50, 100 Stück
    Ch.-B.: 4870902

    Aus einer Apotheke erhielten wir eine Meldung zum oben genannten Präparat. Die Firma Emra-Med Arzneimittel GmbH, 22946 Trittau, bittet nun um folgende Veröffentlichung:
    „Aus einer Apotheke erhielten wir die Information, dass in einer Bündelpackung Tramal long 100 mg Retardtabletten, 100 Stück (PZN 1976789), Ch.-B.: 4680902, mehrere Packungen Tramal long 200 mg Retardtabletten der Charge 4870902 enthalten waren.
    Aus diesem Grund bitten wir um Überprüfung Ihrer Lagerbestände und Rücksendung betroffener Packungen über den pharmazeutischen Großhandel.
    Bitte überprüfen Sie parallel auch Ihre Bestände an Tramal long 200 mg Retardtabletten, 20, 50 und 100 Stück (PZN 1976996, 1977004, 1977010) der Charge  4870902.“

 

  • Chargenrückruf
    Piperacillin-ratiopharm 1g, 2 g, 4 g Durchstechflaschen
    Alle Chargen

    Die Firma ratiopharm GmbH, Graf-Arco-Straße 3, 89079 Ulm, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „In der Kalenderwoche 37/2005 (siehe Pharm. Ztg. Nr. 37 vom 15. September 2005, Seite 106) wurde unser Produkt Piperacillin-ratiopharm 4 g, Ch.-B.: F02476, wegen eines beobachteten Keimwachstums in einer Sammelprobe vom Markt zurückgerufen. Daraufhin wurden alle aktuellen Chargen des Produktes nachuntersucht. Ein weiterer Mangel konnte nicht beobachtet werden.
    Um jedes noch verbliebene Restrisiko zu vermeiden, werden von uns alle noch eventuell vorhandenen Originalpackungen an Piperacillin-ratiopharm 1 g (PZN 8625828), 2 g (PZN 8625834) und 4 g (PZN 8625840) zurückgerufen. Piperacillin-ratiopharm wurde nur an Kliniken und klinikversorgende Apotheken ausgeliefert (Kennzeichnung: Klinikware).
    Wir bitten, die zurückgerufene Ware direkt an die oben angeführte Herstelleradresse zurückzusenden oder unseren Mitarbeitern im Klinikaußendienst zurückzugeben

 

  • Rückruf
    Pankreon forte 28.000 Filmtabletten „Eurim-Pharm“
    Alle Chargen

    Die Firma Eurim-Pharm Arzneimittel GmbH, Am Gänslehen 5, 83451 Piding, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Wegen Erlöschens der fiktiven Zulassung ist das Präparat Pankreon forte 28.000 Filmtabletten, 100 Stück (PZN 7487732), nicht mehr verkehrsfähig. Das Präparat wurde von unserem Unternehmen bereits vor längerer Zeit außer Vertrieb gemeldet.

    Aus diesem Grund bitten wir um Rücksendung eventuell noch vorhandener Bestände des Präparates zur Gutschrift an die oben genannte Firmenanschrift.“

 

  • Information
    Änderung der Zulassung für Hypericum-haltige Arzneimittel
    AMK / Mit Bescheid vom 10. Oktober 2005 hat das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Änderungen der Produktinformationen für Johanniskraut-haltige Humanarzneimittel zur innerlichen Anwendung angeordnet.
    Betroffen sind Zubereitungen, bei denen dann, wenn die maximale in der Fach- und Gebrauchsinformation angegebene Dosierung angewendet wird, mehr aus Hypericum perforatum gewonnene Substanzen pro Tag in den Körper gelangen als es einer Menge von 0,2 Droge beziehungsweise Drogenäquivalent entspricht, oder bei denen die Endkonzentration höher ist, als es einer homöopathischen Verdünnung von D1 entspricht.
    In die Fachinformationen sind innerhalb von drei Monaten folgende Ergänzungen aufzunehmen:
    Abschnitt „Gegenanzeigen“
    [Arzneimittelname] darf nicht angewendet werden bei Patientinnen und Patienten, die mit Arzneimitteln behandelt werden, welche einen der folgenden Arzneistoffe beziehungsweise einen Arzneistoff aus einer der folgenden Stoffgruppen enthalten:
    - Immunsuppressiva (Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung, Sirolimus)
    - Anti-HIV-Arzneimittel (Proteinase-Inhibitoren wie Indinavir, Non-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Inhibitoren wie Nevirapin)
    - Zytostatika (wie Imatinib, Irinotecan) mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern
    - Antikoagulanzien (Phenprocoumon, Warfarin)
    - Hormonelle Kontrazeptiva
    Außerdem darf [Arzneimittelname] nicht angewendet werden
    - bei bekannter Allergie gegen einen seiner Bestandteile
    - bei bekannter Lichtüberempfindlichkeit der Haut.
    Abschnitt „Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für den Gebrauch“
    Arzneimittel, die wie [Arzneimittelname] Wirkstoffe aus Johanniskraut (Hypericum) enthalten, können mit anderen Arzneistoffen in Wechselwirkung treten: Zum einen können Wirkstoffe aus Hypericum die Elimination anderer Arzneistoffe beschleunigen und dadurch die Wirksamkeit dieser anderen Stoffe herabsetzen. Wirkstoffe aus Hypericum können aber auch die Konzentration von Serotonin in bestimmten Strukturen des Zentralnervensystems heraufsetzen, so dass dieser Neurotransmitter unter Umständen toxische Konzentrationen erreicht, insbesondere bei Kombination mit anderen Antidepressiva vom Typ SRI oder SSRI.
    Vor der Anwendung eines Hypericum-Präparates sind die Art der Interaktion und die Konsequenzen wie folgt zu bedenken:
    - Pharmakokinetisch-antagonistische Wechselwirkung mit verminderter Wirkung von Theophyllin, Digoxin.
    - Eventuell nach Maßgabe des klinischen Effektes höher dosieren: Verapamil, Simvastatin, Midazolam.
    - Pharmakodynamisch-synergistische Wechselwirkung mit Wirkungsverstärkung von Antidepressiva vom SRI- beziehungsweise SSRI-Typ wie Paroxetin, Sertralin Trazodon.
    Abschnitt „Wechselwirkungen mit anderen Mitteln“
    [Arzneimittelname] kann mit zahlreichen anderen Arzneistoffen in dem Sinne interagieren, dass es die Plasmakonzentration dieser Stoffe senkt und dadurch deren Wirksamkeit abschwächt. Zu diesen Stoffen gehören insbesondere die folgenden Arzneistoffe:
    - Immunsuppressiva (Ciclosporin, Tacrolimus zur innerlichen Anwendung Sirolimus)
    - Anti-HIV-Arzneimittel (Proteinase-Inhibitoren wie Indinavir, Non-Nucleosid-Reverse-Transcriptase-Inhibitoren wie Nevirapin)
    - Zytostatika (wie Imatinib, Irinotecan) mit Ausnahme von monoklonalen Antikörpern
    - Antikoagulanzien (Phenprocoumon, Warfarin)
    - Theophyllin
    - Digoxin
    - Verapamil
    - Simvastatin
    - Midazolam
    - Hormonelle Kontrazeptiva
    - Trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin und Nortriptylin.
    [Arzneimittelname] interagiert mit anderen Antidepressiva vom SRI- beziehungsweise SSRI-Typ und kann die Serotoninkonzentration im ZNS so weit heraufsetzen, dass es dadurch unter Umständen zu einem lebensbedrohlichen Serotoninsyndrom kommt. Das sind insbesondere: Paroxetin, Sertralin und Trazodon.
    Bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die photosensibilisierend wirken, ist eine Verstärkung phototoxischer Wirkungen möglich (siehe Abschnitt Nebenwirkungen).
    Abschnitt „Nebenwirkungen“
    Bei der Anwendung von [Arzneimittelname] kann es vor allem bei hellhäutigen Personen durch erhöhte Empfindlichkeit der Haut gegenüber Sonnenlicht (Photosensibilisierung) zu sonnenbrandähnlichen Reaktionen der Hautpartien kommen, die starker Bestrahlung (Sonne, Solarium) ausgesetzt sind. Außerdem können unter der Medikation mit [Arzneimittelname] vermehrt allergische Exantheme, gastrointestinale Beschwerden, Müdigkeit oder Unruhe auftreten.
    Abschnitt „Pharmakokinetik“
    In diesem Abschnitt der Fachinformation sind die pharmakokinetischen Interaktionen, einschließlich des angenommenen Mechanismus des Antagonismus beziehungsweise Synergismus folgendermaßen darzustellen:
    Arzneimittel, die wie [Arzneimittelname] Wirkstoffe aus Johanniskraut (Hypericum) enthalten, können mit anderen Arzneistoffen vor allem auf zwei Arten in Wechselwirkung treten: Zum einen können Wirkstoffe aus Hypericum, welche selbst mit Hilfe des CYP3A4-Isoenzyms in der Leber metabolisiert werden, die Aktivität dieses Enzyms steigern (induzieren), so dass es die Elimination anderer Arzneistoffe, die über den gleichen Weg abgebaut werden, beschleunigt und dadurch die Plasmakonzentration und die Wirksamkeit dieser anderen Stoffe herabsetzt. Zum zweiten können die Wirkstoffe aus Hypericum ebenso wie andere antidepressiv wirkende Arzneistoffe vom Typ der SRIs beziehungsweise SSRIs die Konzentration des Serotonins in bestimmten Strukturen des Zentralnervensystems heraufsetzen, so dass dieser Neurotransmitter unter Umständen toxische Konzentrationen erreicht, insbesondere bei Kombination von Hypericum-haltigen mit anderen Antidepressiva.
    In analoger Weise soll der Text der Gebrauchsinformationen geändert beziehungsweise ergänzt werden. Die Änderung der Texte ist innerhalb einer Frist von 6 Monaten nach Bekanntgabe dieses Bescheides von denjenigen pharmazeutischen Unternehmern umzusetzen, die bereits Textänderungen entsprechend dem Anhörungsschreiben des BfArM von 23. April 2000 angezeigt haben. Alle anderen pharmazeutischen Unternehmer haben die Textänderungen innerhalb von 3 Monaten nach Bekanntgabe dieses Bescheides umzusetzen.
    Unter Berücksichtigung der dem BfArM bekannt gewordenen Verdachtsfälle aus dem In- und Ausland sowie nach Auswertung der vorhandenen klinischen Studien und der Stellungnahmen der betroffenen pharmazeutischen Unternehmer und ihrer Verbände werden die beschriebenen Änderungen und Ergänzungen für erforderlich gehalten, um die Risiken bei der Anwendung der oben genannten Arzneimittel so weit wie möglich zu vermindern und die Fachkreise und Patienten über die möglichen Gefahren zu informieren.
    Arzneimittel, die die oben genannten Sicherheitsanforderungen nicht erfüllen, sind nach Ablauf der genannten Fristen nicht mehr verkehrsfähig und dürfen somit von keinem der Verkehrskreise mehr in den Verkehr gebracht werden.
    Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieses Stufenplanverfahren auch diejenigen homöopathischen Arzneimittel betrifft, die auf Grund der Regelungen in §38 Abs. 1 AMG von der Pflicht zur Registrierung freigestellt sind, sofern sie in Mengen bis zu 1000 Packungen in einem Jahr in den Verkehr gebracht werden.
    Der Wortlaut des Bescheides mit sehr ausführlicher Begründung und Literaturangaben ist im Bundesanzeiger abgedruckt (Nr. 208 vom 4. November 2005, Seiten 15729 bis 15731) sowie demnächst auf der Homepage des BfArM (www.bfarm.de) verfügbar.
     

  •  

    Rückruf
    Dyscornut Injektionslösung
    Homövowen-N Tropfen
    Usneapect-N Mixtur

    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Weber & Weber GmbH, Herrschinger Straße 33, 82266 Inning/Ammersee, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Wir bitten um Rücksendung aller Packungsgrößen von Dyscornut Injektionslösung (PZN 3364435, 3364441, 3360957), Homövowen-N Tropfen sowie Usneapect-N Mixtur an die oben genannte Herstelleranschrift, da wir auf die fiktive Zulassung verzichtet haben.
    Die Präparate Homövowen-N Tropfen und Usneapect-N Mixtur sind schon seit längerer Zeit außer Handel. Die entsprechenden Pharmazentralnummern wurden im ABDA-Artikelstamm bereits gelöscht.“

     

  • Rückruf
    Sedatruw S Dragees, Sedatruw S, Tropfen

    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Truw Arzneimittel GmbH, Königstraße 12, 33330 Gütersloh, bittet um folgende Veröffentlichung: „Wegen Verzichts auf die Zulassung sind die Fertigarzneimittel Sedatruw S Dragees (PZN 4824318, 4824301) und Sedatruw S, Tropfen (PZN 4635497) nicht mehr verkehrsfähig. Wir bitten um Rücksendung eventuell noch vorhandener Bestände zur Gutschrift an die vorgenannte Firmenanschrift.“

     

  • Chargenrückruf

    Femsept 100 µg transdermale Pflaster, 4 und 12 Stück

    Ch.-B.: 74DL35

    Die Firma Emra-Med Arzneimittel GmbH, 22946 Trittau, bittet um folgende Veröffentlichung: „Wir wurden informiert, dass im Ausland einzelne Chargen des Produktes Femsept 100 µg (PZN 1975169, 1975175) außerhalb der Spezifikation liegen. Betroffen ist die Charge 74DL35 der Packungsgröße 4 und 12 Stück. Bitte prüfen Sie Ihre Lagerbestände und senden Sie vorhandene Packungen der genannten Charge über den pharmazeutischen Großhandel zurück.“

     

  • Chargenrückruf

    Urgosorb 10 x 10 cm,
    10 Verbände, LOT 64198
    20 Verbände, LOT 64198U

    Die Firma Urgo GmbH, 66280 Sulzbach, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Bei einer internen Chargenüberprüfung wurde festgestellt, dass einige Packungen unseres Medizinproduktes Urgosorb 10 x 10 cm, 10 Verbände (PZN 7626760) der LOT 64198 irrtümlich mit falschen Beipackzetteln bestückt wurden. Leider können wir nicht sicher ausschließen, dass auch Packungen des Produktes Urgosorb 10 x 10 cm, 20 Verbände (PZN 1018427) der LOT 64198U betroffen sind. Wir bitten Sie daher, Ihre Lagerbestände zu überprüfen und vorhandene Packungen der beiden genannten Chargen ausreichend frankiert (Portokosten werden erstattet) zum Umtausch oder zur Gutschrift an die folgende Firmenanschrift zurückzusenden: Urgo GmbH, Rückruf Urgosorb, Justus-von-Liebig-Straße 16, 66280 Sulzbach. Bitte beachten Sie, dass Produkte der LOT 64198U.2 sowie LOT 64198.2 von uns bereits auf ihre Richtigkeit hin überprüft wurden und daher vom Rückruf nicht betroffen sind.“

     

  • Rückruf

    Pankreon forte 28000 Filmtabletten

    A.C.A. Müller ADAG Pharma

    opti Arznei GmbH

    GPP Pharma Arzneimittelvertriebs GmbH

    Servopharm GmbH

    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firmen A.C.A. Müller ADAG Pharma AG, 78244 Gottmadingen; opti Arznei GmbH, 88662 Überlingen; GPP Pharma Arzneimittelvertriebs GmbH, 76835 Burrweiler; Servopharm GmbH, 46049 Oberhausen, bitten um folgende Veröffentlichung: „Die Registrierung von Pankreon forte 28000 Filmtabletten der Firma A.C.A. Müller ADAG Pharma AG (PZN 0123872, 0123889, 0123895), der Firma opti Arznei GmbH (PZN 1356012, 1356029, 1356035), der Firma GPP Pharma Arzneimittelvertriebs GmbH (PZN 1253341, 1253358, 1253364) und der Firma Servopharm GmbH (PZN 1257416, 1257439, 1257445) ist erloschen.

    Aus diesem Grund rufen wir unsere Ware zurück und bitten um Rücksendung eventuell noch vorhandener Bestände zur Gutschrift. Wir bitten darum, dass die Ware aller vier oben genannten Firmen nur an die folgende Adresse gesendet wird: A.C.A. Müller ADAG Pharma AG, Gewerbestraße 10, 78244 Gottmadingen.

    Bitte senden Sie das Paket nicht unfrei zurück. Wir erstatten Ihnen selbstverständlich die Frachtkosten.“

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