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Auf dieser und den folgenden Seiten finden Sie Arzneimittel die von der pharmazeutischen Industrie zurückgeholt, bzw. zurückgerufen wurden sowie wichtige Arzneimittelinformationen.

 Letzte Einträge auf dieser Seite: 28.11.2007


Rückholungen und Informationen vom November 2007 bis Dezember 2007

Ab 28.11.2007

  • Chargenrückruf
    Isotonische Natriumchlorid-Lösung
    20 x 100 ml
    Ch.-B.: 20401 A, B, C, D

    Die Firma DeltaSelect GmbH, 63303 Dreieich, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „In einer Krankenhausapotheke wurden beim Mischen einer Lösung dieser Chargen mit Zusätzen Ausfällungen beobachtet. Die Überprüfung ergab pH-Werte im alkalischen Bereich.
    Die Untersuchung der Rückstellmuster hat die Beanstandung bestätigt. Der pH-Wert ist zu hoch, entspricht damit nicht den Anforderungen.
    Die Ursache für die Abweichung im Laufe der Lagerung wird primär in einer mangelhaften Innenvergütung der Glasinfusionsflasche vermutet. Da die isotone Kochsalzlösung keinerlei Pufferwirkung hat, genügen bereits Spuren von basisch reagierenden Glasbestandteilen, um den pH-Wert über 7 steigen zu lassen.
    Aus Gründen der Arzneimittelsicherheit rufen wir die Chargen zurück.
    Wir möchten Sie bitten, Ihre Bestände zu prüfen und gegebenenfalls vorhandene Packungen Isotonische Natriumchlorid-Lösung (PZN 3563318) der betroffenen Chargen an unser Logistikzentrum zurückzusenden: DeltaSelect GmbH, Zweigniederlassung, Benzstraße 5, 72793 Pfullingen.“
     

  • Information
    Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR)
    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat mit Schreiben vom 1. Oktober 2007 auf die Änderungen der Gebrauchs- und Fachinformationen für die Wirkstoffe Diclofenac, Ibuprofen, Naproxen, Ketoprofen, Indometacin, Acemetacin, Tiaprofensäure und Phenylbutazon hingewiesen.
    Die Änderungen sollten mit Datum 31. August 2007 abgeschlossen worden sein.
    Wir teilen die für die apothekerliche Praxis besonders wesentlichen Änderungen mit:
    • Die Anwendung in Kombination mit anderen NSAR einschließlich selektiver Cyclooxygenase-2 Hemmer sollte vermieden werden.
    • Bei älteren Patienten kommt es unter NSAR-Therapie häufiger zu unerwünschten Wirkungen, vor allem zu gastrointestinalen Blutungen und Perforationen, auch mit letalem Ausgang.
    • Gastrointestinale Nebenwirkungen: Die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt. Peptische Ulzera, Perforationen oder Blutungen, manchmal tödlich, können auftreten, insbesondere bei älteren Patienten. Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Blähungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden, abdominale Schmerzen, Teerstuhl, Hämatemesis, ulcerative Stomatitis und Verschlimmerung von Colitis und Morbus Crohn sind nach Anwendung berichtet worden. Weniger häufig wurde Gastritis beobachtet.
    • Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.
    • Gegenanzeigen: Schwere Herzinsuffizienz
    • Warnhinweis: Eine angemessene Überwachung und Beratung von Patienten mit Hypertonie und/oder leichter bis mittelschwerer dekompensierter Herzinsuffizienz in der Anamnese sind erforderlich, da Flüssigkeitseinlagerung und Ödeme in Verbindung mit NSAR-Therapie berichtet wurden.
    • Warnhinweis: Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen.
    • Besondere Vorsicht: Die betreffenden Arzneimittel sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle („Herzinfarkt“) oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer ist nicht zu überschreiten.
    • Sehr seltene schwere Hautreaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)
     

  • Information
    Chondroitin in Nahrungsergänzungsmitteln
    AMK/ Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat kürzlich eine Bewertung von Chondroitin in Nahrungsergänzungsmitteln vorgenommen, die sich aber nicht erstreckt auf die klinische Wirksamkeit oder die Dosis-Wirkungsbeziehungen. Vielmehr handelt es sich um eine rein gesundheitliche Risikobewertung. Chondroitin ist als natürlicher Nahrungsbestandteil im Bindegewebe enthalten, besonders in Sehnen und Knorpeln.
    Folgende Punkte des Gutachtens sind für die apothekerliche Praxis besonders relevant:
    • Chondroitin wird aus der Trachea von Rindern, aus Schweineohren oder - schnauzen, aus Walfischen aber auch aus Haifischknorpel hergestellt. Verbindliche Spezifikationen für Chondroitinsulfat liegen aber bisher nicht vor. Es deshalb besteht die Möglichkeit, dass auf diese Weise hergestelltes Chondroitinsulfat noch entsprechende Allergene enthalten und bei Personen, die allergisch auf Fischeiweiß reagieren, allergische Reaktionen auslösen könnte.
    • Fisch und daraus hergestellte Erzeugnisse sind in der Anlage 3 der Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung unter den Zutaten, die allergische oder andere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen können, aufgeführt. Produkte, die Chondroitinsulfat enthalten, das aus Fischgewebe gewonnen wurde, sollten zum Schutz von Personen, die allergisch auf Fischeiweiß reagieren, auf dem Etikett einen Hinweis tragen, aus dem die Herkunft des verwendeten Chondroitinsulfats hervorgeht.
    • Blutgerinnung: Ausreichende Untersuchungen zur Klärung der Frage, ob und in wie weit Chondroitinsulfatzufuhren zu einer unerwünschten Beeinflussung der Blutgerinnung führen können, liegen nicht vor. Dies gilt besonders im Hinblick auf eine gleichzeitige Einnahme blutgerinnungshemmender Medikamente und möglicher Wechselwirkungen.
    • Wegen fehlender Daten ist eine Bewertung der Zufuhr von isoliertem Chondroitin bei Schwangeren, stillenden Frauen, Kindern und Jugendlichen nicht möglich. Das BfR empfiehlt daher diese Personengruppen vorsorglich vom Verzehr solcher Produkte auszunehmen.

    Literatur
    http://www.bfr.bund.de/cm/208/verwendung_von_chondroitinsulfat_in_nahrungsergaenzungsmitteln.pdf
     

  • Rückruf
    Padma 28
    60, 200 Stück
    Alle Chargen

    Die Firma Hecht-Pharma GmbH, 21772 Stinstedt, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Auf Anordnung des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Lüneburg rufen wir das Nahrungsergänzungsmittel Padma 28 (PZN 1452046, 1452098) zurück. Der Rechtsstreit mit dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Lüneburg ist noch nicht abgeschlossen.
    Ware mit diesen Pharmazentralnummern wurde zuletzt am 25. Juli 2007 an den Handel fakturiert.
    Etwaige Restbestände, die mit den beiden genannten PZN versehen sind, sind bitte an folgende Adresse zur Gutschrift zu retournieren: Hecht-Pharma GmbH / Lager, Altona 14a, 21769 Hollnseth-Hollen.“
     

  • Chargenrückruf
    Nicorette Kaugummi 4 mg mint
    30 Kaugummis
    Ch.-B.: HL687D

    Die Firma Pfizer Consumer Haelthcare, 76139 Karlsruhe, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Bei der Herstellung von Nicorette 4 mg mint (PZN 2396663) wurden dem Produkt versehentlich Beipackzettel für den baltischen Markt beigelegt.
    Wir bitten um Überprüfung Ihres Warenbestandes und um Rücksendung der genannten Charge mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel.“
     

  • Chargenrückruf
    NuTRIflex Lipid special
    1250 ml Dreikammerbeutel
    Ch.-B.: 7321A154

    Die Firma B. Braun Melsungen AG, 34212 Melsungen, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Aufgrund vereinzelter Meldungen haben wir festgestellt, dass sich Partikel in der Fettkammer des oben genannten Arzneimittels befinden können. Die Partikel sind beim Abrieb einer defekten Dichtung entstanden. Aus Gründen der Arzneimittelsicherheit rufen wir die Charge 7321A154 zurück. Die belieferten Apotheken sind von uns bereits schriftlich informiert worden.
    Prüfen Sie bitte Ihren Lagerbestand und senden Sie die Beutel der betroffenen Charge NuTRIflex Lipid special, 1250 ml Dreikammerbeutel (PZN 0295314) an die nachfolgende Adresse: B. Braun Melsungen AG, Chargenrückruf Nutriflex Lipid special, Industriegebiet Pfieffewiesen, 34212 Melsungen.“
     

  • Chargenrückruf
    Lactulose-saar
    200 ml Sirup
    Ch.-B.: 20912
    500 ml Sirup
    Ch.-B.: 20873, 20874, 20909
    1000 ml Sirup
    Ch.-B.: 20875, 20876, 20913
    Lactuflor
    500 ml Sirup
    Ch.-B.: 20914, 20916, 20971
    1000 ml Sirup
    Ch.-B.: 20936

    Die Firma MIP Pharma GmbH, 66440 Blieskastel, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Bei oben genannten Chargen von Lactulose-saar (PZN 8860742, 8860736, 8860713) und Lactuflor (PZN 2769609, 3512048) kann es bei Lagerung möglicherweise zu Veränderungen der Konsistenz kommen. Vorsorglich rufen wir diese Chargen daher zurück.
    Retournieren Sie bitte Ihre Bestände dieser Chargen unter Verwendung des APG-Formulars über den pharmazeutischen Großhandel.“
     

  • Rückruf
    Sanguis suis-Injeel
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Hiermit bitten wir um Rückgabe aller Chargen von Sanguis suis-Injeel Ampullen (PZN 0903535, 0903558) zum 20. Oktober 2007, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde.
    Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift (Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden) zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab dem genannten Rückrufdatum darf das Präparat nicht mehr vertrieben werden.“
     

  • Chargenrückruf
    Prospan Hustensaft
    100 ml
    Ch.-B.: 07B077A

    Die Firma Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG, 61138 Niederdorfelden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Wegen technischer Abweichungen während der Abfüllung kann nicht ausgeschlossen werden, dass einige Flaschen Prospan Hustensaft (PZN 8585997) der Charge 07B077A nicht ausreichend fest verschlossen sind.
    Die Dichtigkeit der Flaschen und damit ein ausreichender Schutz des Produktes können somit nicht vollständig gewährleistet werden.
    Daher bitten wir vorsorglich um Rücksendung aller Flaschen dieser Charge mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel“.
     

  • Rückruf
    Epididymis suis-Injeel
    Ferrum fumaricum-Injeel
    Indol-Injeel
    Mamma suis-Injeel forte
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Hiermit bitten wir um Rückgabe aller Chargen von Epididymis suis-Injeel Ampullen (PZN 0338609), Ferrum fumaricum-Injeel Ampullen (PZN 1806550, 1806573), Indol-Injeel Ampullen (PZN 0807791, 1807822) sowie Mamma suis-Injeel forte Ampullen (PZN 0652530, 0652553) zum 13. Oktober 2007, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde.
    Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift (Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden) zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab dem genannten Rückrufdatum dürfen die Präparate nicht mehr vertrieben werden.“
     

  • Rückruf
    Aorta suis-Injeel
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Hiermit bitten wir um Rückgabe aller Chargen von Aorta suis-Injeel Ampullen (PZN 0057773, 0057804) zum 27. Oktober 2007, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde.
    Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift (Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden) zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab dem genannten Rückrufdatum darf das Präparat nicht mehr vertrieben werden.“


    Neu ab 28.11.2007

  • Chargenrückruf
    Lisinopril-Q 5 mg Tabletten
    30, 50, 100 Tabletten
    Ch.-B.: F03575A, F03575B, F03575

    Die Firma Juta Pharma GmbH, 24941 Flensburg, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Nach einem Hinweis aus einer Apotheke ist es bei Lisinopril-Q 5 mg Tabletten der Charge F03575 zu einer Untermischung mit einem Blister eines anderen Arzneimittels gekommen. Nach Rücksprache mit dem Lohnhersteller gehen wir von einem Einzelblister aus. Aus Gründen äußerster Vorsicht rufen wir dennoch die genannte Charge sowie die Chargen F0375A und F03575B zurück.
    Wir bitten um Überprüfung und Rücksendung der Charge F03575A, Packungsgröße 30 Tabletten (PZN 4182305), Charge F03575B, Packungsgröße 50 Tabletten (PZN 4182311) sowie Charge F03575 der Packungsgröße 100 Tabletten (PZN 4182328) zur Verrechung an: Juta Pharma GmbH, Gutenbergstraße 13, 24941 Flensburg.“
     

  • Information
    Leberschäden unter Flupirtin (Katadolon®, Trancopal Dolo®)

    AMK/ Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist am 16. November 2007 auf das Auftreten von Leberschäden unter der Behandlung mit Flupirtin hin. Flupirtin ist in Deutschland zugelassen zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen wie Muskelverspannungen, Spannungskopfschmerz, Tumorschmerzen, Dysmenorrhoe sowie Schmerzen nach Operationen und Verletzungen. Flupirtin hemmt durch Öffnung von Kaliumkanälen auf Rückenmarksebene die Weiterleitung von Schmerzreizen.
    In der gemeinsamen Datenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und AkdÄ sind derzeit 449 Verdachtsfälle unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAW) nach Flupirtin erfasst. Hiervon beziehen sich 33,6 % auf Lebererkrankungen. Es wurden 70 Fälle von Hepatitis unter Flupirtin gemeldet. Ferner wird 7mal von Leberversagen berichtet, 4 Todesfälle sind im Zusammenhang mit Flupirtin gemeldet worden. Da die Symptome von „Ermüdung“ (72 Fälle), Schwindelgefühl (47 Fälle) in der Praxis durchaus unterbewertet werden können, bitten wir auch in der apothekerlichen Praxis um Aufmerksamkeit für diese UAW. Erhöhung der Leberenzyme (49) und Hepatitis sind neben den vorgenannten die weiteren häufigsten gemeldeten UAW zu Flupirtin. Möglicherweise wird die Inzidenz der Flupirtin-ausgelösten Hepatitiden bislang unterschätzt, da die Fachinformation sie nur als „sehr seltene“ Nebenwirkung (1:10 000) einstuft.
    Die AkdÄ warnt aufgrund des Falles einer 65jährigen Patientin, die nach täglicher Gabe von 100 mg Flupirtin über 3 Monate folgende Steigerungen der oberen Normwerte der Leberenzymwerte aufwies: GPT 7fach, GOT 5fach, gamma-GT 15fach, AP 1,5fach, ferner Bilirubin 1,3 mg/dl. Histologisch zeigte sich eine aktive chronische Hepatitis mit deutlicher Fibrose. Die Begleitmedikation bestand in Amitryptilin, Candesartan, Tramadol, Teufelskrallenextrakt und Vitamin E. Virale, autoimmune, metabolische und posthepatische Ursachen konnten ausgeschlossen werden. Nach Absetzen von Flupirtin normalisierten sich die Leberwerte rasch, Reexposition führte zu einem erneuten Anstieg und legte daher die kausale Verknüpfung des Leberschadens mit Flupirtin nahe.
    Meldungen zu UAW erreichen die AMK unter www.abda-amk.de
     

  • Rückruf
    Prexige® 100mg
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Im Zusammenhang mit der AMK-PHAGRO-Schnellinformation vom 20. November 2007 zu Lumiracoxib-haltigen Arzneimitteln bittet die Firma Novartis Pharma GmbH um folgende Veröffentlichung:
    „Novartis Pharma GmbH informiert darüber, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) das Ruhen der Zulassung von Lumiracoxib mit Wirkung vom 19.11.2007 angeordnet hat (www.bfarm.de). Novartis wird daher mit sofortiger Wirkung den Vertrieb von Prexige in Deutschland aussetzen.
    Lumiracoxib darf in Deutschland bis auf weiteres nicht mehr verordnet werden. Patienten, die zur Zeit Lumiracoxib einnehmen, sollten bei der nächsten Gelegenheit von ihrem behandelnden Arzt über Therapiealternativen beraten werden. Die Behandlung mit Lumiracoxib sollte bei Patienten, die Symptome einer Leberschädigung aufweisen, sofort beendet werden. Patienten, die auf die bisherige Therapie mit Lumiracoxib gut angesprochen und diese gut vertragen haben, können die Behandlung bis zur nächsten Untersuchung fortsetzen, sofern keine Anzeichen für eine Leberschädigung vorliegen.
    Die europäischen Zulassungsbehörden haben aktuell eine vollständige Überprüfung des Nutzen-Risiko-Profils von Lumiracoxib eingeleitet. Ziel dieses Verfahrens ist es, vor einer endgültigen Entscheidung zu prüfen, wie das Risiko einer schweren Leberschädigung unter Lumiracoxib einzuschätzen ist und ob es durch die bereits eingeleiteten oder zusätzlichen Risiko-mindernden Maßnahmen ausreichend eingeschränkt werden kann. Daher wird bis zum Abschluss dieses Verfahrens der Vertrieb von Lumiracoxib in Deutschland ausgesetzt.
    Wir bitten Sie daher um Überprüfung Ihrer Bestände und gegebenenfalls Rücksendung noch vorhandener Packungen Prexige 100 mg (PZN 0865036, 3113785, 3113791, 3113816) mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel.“
     

  • Rückruf
    Cardia ventriculi suis-Injeel
    Dens suis-Injeel
    Vena suis-Injeel forte
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Hiermit bitten wir um Rückgabe aller Chargen von Cardia ventriculi suis-Injeel Ampullen (PZN 0177862, 0177885), Dens suis-Injeel Ampullen (PZN 1814928, 1814940) sowie Vena suis-Injeel forte Ampullen (PZN 1078636, 1078659) zum 24. November 2007, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde.
    Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift (Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden) zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab dem genannten Rückrufdatum dürfen die Präparate nicht mehr vertrieben werden.“
     

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