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Service- und Informationsseiten für Heilpraktiker

Auf dieser und den folgenden Seiten finden Sie Arzneimittel die von der pharmazeutischen Industrie zurückgeholt, bzw. zurückgerufen wurden sowie wichtige Arzneimittelinformationen.

 Letzte Einträge auf dieser Seite: 22.06.2007


Rückholungen und Informationen vom April 2007 bis Juni 2007

  • Rückruf
    Sanhelios Ruscus-Venen Kapseln
    48 Weichkapseln
    Alle Chargen

    Die Firma Börner GmbH, 12347 Berlin, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Aufgrund des Erlöschens der fiktiven Zulassung ist das Arzneimittel Sanhelios Ruscus-Venen Kapseln, 48 Weichkapseln (PZN 0460865), ab 1. April 2007 nicht mehr verkehrsfähig.

    Wir bitten Sie um Überprüfung Ihres Warenbestandes und um Rücksendung aller Chargen über den pharmazeutischen Großhandel.“

     

  • Chargenrückruf
    Calciumfolinat-GRY 500, Injektionslösung
    50 ml Injektionslösung
    Ch.-B.: 0650/214120601

    Aufgrund einer Mitteilung aus einer Klinikapotheke bittet die Firma GRY-Pharma GmbH, Kandelstraße 10, 79199 Kirchzarten, um folgende Veröffentlichung:

    „Bei den 50 ml Packungen von Calciumfolinat-GRY 500, Injektionslösung, mit der Ch.-B.: 0650/214120601 (PZN 0517594) haben wir festgestellt, dass es in einigen Fällen im Verlauf der Herstellung zu Glasbeschädigungen an der Außenwand der Durchstechflasche in Höhe der Flaschenschulter gekommen ist, die zu Rissen oder Ausbrüchen im Glas führen können.

    Wir bitten daher, die vorhandenen Lagerbestände der oben genannten Charge zu vernichten und die Laschen der Faltschachteln mit der Chargenbezeichnung zusammen mit einer Vernichtungserklärung zum Umtausch direkt an die oben angeführte Anschrift zurückzusenden.“

     

  • Chargenrückruf
    Propolisept-Tropfen, Urtinktur
    50 ml
    Ch.-B.: 0701/01

    Die Firma Kalcopharm Arzneimittel GmbH, 82119 Gauting, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Nach einem Herstellerwechsel wurden der Charge 0701/01 unseres Präparates Propolisept-Tropfen (PZN 0204949) versehentlich die Gebrauchsinformationen mit der Angabe des früheren Herstellers beigefügt.

    Wir rufen deshalb diese Charge zurück und bitten um Rücksendung vorhandener Ware an die nachfolgende Firmenadresse: Kalcopharm Arzneimittel GmbH, Starnberger Straße 15, 82131 Gauting.“

     

  • Information

    Lokalanästhetika-Zubereitungen für nichtmedizinische Zwecke

    AMK/NRF. Aus Apotheken erhielten wir Anfragen zu Lokalanästhetika-Zubereitungen (Lösungen, Cremes, Gele), die von Kosmetik- und Piercing-Studios für Permanent-Make-up, Tätowierungen, Laser-Haarentfernungen und Piercings verlangt werden. Teilweise werden abwegig hohe Konzentrationen (zum Beispiel 20-prozentige Lidocainlösung) übergroßer Volumina (bis zu 1 Liter) nachgefragt. Die unkontrollierte topische Anwendung von Lokalanästhetika kann zu systemischen Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen, Unruhe, Tremor, Krampfanfällen, Atemdepression und Koma führen. Hautverletzungen, großflächige beziehungsweise wiederholte Anwendung, eventuell unter Okklusionsbedingungen, begünstigen das Auftreten systemischer Wirkungen, die auch zum Tode führen können (1). Werden Lokalanästhetika am Lidrand aufgetragen (Permanent-Lidstrich), kann Lokalanästhetikalösung in den Bindehautsack und auf die Hornhaut des Auges gelangen. Dadurch wird der Lidreflex zum Schutz des Auges ausgeschaltet.

    Zu beachten ist bei der Abgabe:

    ·        für die topische Anwendung können nur Lidocain, Benzocain und Procain ohne Verschreibung und zwar nur ohne den Zusatz von Vasokonstringentien abgegeben werden

    ·        sinnvolle Konzentrationen liegen zwischen 1 Prozent und 5 Prozent

    ·        aus Stabilitäts- und Sicherheitsgründen sollten nicht mehr als 50 ml abgegeben werden

    ·        die Kennzeichnung auf den Behältnissen muss unter anderem auch die Art der Anwendung, das Herstellungsdatum und einen Hinweis auf die begrenzte Haltbarkeit enthalten (siehe auch § 12 ApBetrO)

    ·        eine Gebrauchsanweisung und Warnhinweise sind anzugeben, da die oben angesprochenen Anwenderkreise die Risiken bei der Anwendung in der Regel nicht bewerten können (zum Beispiel „Zum Gebrauch durch Auftragen mit einem Wattestäbchen. Nach dem Auftragen bis zur vollen Wirkung einige Minuten warten. Nicht ins Auge bringen und nicht auf verletzte Haut auftragen.“)

    ·        die Lösung sollte einen pH-Wert von 6 bis 6,5 aufweisen, damit ausreichend freie penetrationsfähige Lokalanästhetikabase vorliegt

    ·        Propylenglykol fördert die Penetration und gewährleistet in einer Konzentration von 20 Prozent auch eine ausreichende mikrobielle Stabilität (2).

     

    1. www.fda.gov/bbs/topics/NEWS/2006/New01516.html

    2. Garbe C, Reimann H (2005) Dermatologische Rezepturen, Thieme Verlag, Stuttgart

     

  • Rückruf
    Secerna N

    Uva Ursi Homobion S
    Alle Chargen

    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Hiermit bitten wir um die Rückgabe aller Chargen Secerna N (PZN 4646041), außer Vertrieb seit 2005, und Uva Ursi Homobion S (PZN 3688037), außer Vertrieb seit 2003, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde.

    Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab dem Rückrufdatum 6. April 2007 dürfen die Präparate nicht mehr vertrieben werden.“

     

  • Chargenüberprüfung
    Caelo Bittersalz
    100 g HV-Packungen
    Ch.-B.: 62457516, 62457037

    Die Firma Caesar & Loretz GmbH, 40721 Hilden, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Bei einem Teil der Packungen oben genannter Chargen Caelo Bittersalz (PZN 3394838) ist es auf dem Etikett im Textblock „Dauer der Anwendung“ zu einem Druckfehler gekommen. Statt des Wirkstoffes Magnesiumsulfat 7H2O ist hier fälschlicherweise Natriumsulfat-Decahydrat angegeben.

    Wir bitten um Überprüfung der Warenbestände und um Rücksendung fehlerhafter Packungen der oben genannten Chargen über den pharmazeutischen Großhandel. Ersatzware steht zur Verfügung!“

     

  • Chargenrückruf
    Isotonische Natriumchloridlösung 0,9 % DeltaSelect
    10 x 250 ml Glasinfusionsflaschen
    Ch.-B.: 03307 E und F,
    K bis U

    Aus einer Apotheke erhielten wir eine Meldung zum oben genannten Präparat. Die Firma DeltaSelect GmbH, 63303 Dreieich, bittet nun um folgende Veröffentlichung:

    „Aus einer Krankenhausapotheke erhielten wir eine Beanstandung über „Kristalle“ in der Lösung. Eine erste visuelle Prüfung des Beanstandungsmusters zeigt kleine Schwebeteilchen/-partikel. Beim Hersteller wurden Chargendokumentation und Rückstellmuster überprüft. Während erstere ohne jede Auffälligkeit ist, lag der pH-Wert außerhalb der Spezifikation im alkalischen Bereich, dagegen wurden keine Schwebeteilchen/Partikel festgestellt.

    Aus den bis jetzt gemachten Feststellungen kommt für uns nur in Frage, eine Wechselwirkung im Laufe der Lagerung zwischen Lösung und Glasmaterial anzunehmen. Herstelldokumentation und Freigabeanalyse entsprechen in allen Belangen den Anforderungen.

    Da isotone Kochsalzlösung keinerlei Pufferwirkung hat, genügen bereits Spuren von basisch reagierenden Glasbestandteilen, um den pH-Wert über 7 steigen zu lassen und gegebenenfalls kleinste Silikatpartikel aus dem Glasbehältnis herauszulösen.

    Wir möchten Sie daher bitten, Ihre Bestände zu prüfen und gegebenenfalls vorhandene Packungen der betroffenen Chargen Isotonische Natriumchloridlösung 0,9 % (PZN 2044289) zurückzusenden an: DeltaSelect GmbH, Zweigniederlassung, Benzstraße 5, 72793 Pfullingen.“

     

     

  • Rückruf
    Wörishofener Darmdragees
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Dronania Traditionelle Arzneimittel aus Bad Wörishofen GmbH, Karl-Benz-Straße 3, 86825 Bad Wörishofen, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Da die Zulassung der Wörishofener Darmdragees (PZN 1294587, 1294618) aus formellen Gründen erlischt, bitten wir um Rücksendung der sich im Handel befindlichen Packungen. Da wir bereits seit einiger Zeit nicht mehr ausliefern, gehen wir davon aus, dass sich nur noch Restbestände im Verkehr befinden.

    Bis zum 27. April 2007 können alle Chargen an die oben genannte Firmenanschrift zurückgesandt werden. Als Ausgleich erhalten Sie Ware einschließlich Ihrer verauslagten Portokosten.“

     

  • Information

    Der vermutete Loperamid-Missbrauch in der Fachpresse

    AMK/ Zu den Veröffentlichungen in der Fachpresse über den vermuteten Missbrauch von Loperamid-haltigen Fertigarzneimitteln hat die AMK das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) um eine bewertende Stellungnahme gebeten, da der AMK im Gegensatz zu den Verlautbarungen in der Presse keine Meldungen aus Apotheken zum Loperamid-Missbrauch vorlagen. Das BfArM teilt uns hierzu mit Schreiben vom 20. März 2007 wie folgt mit:

    ·        Nach derzeitigem Wissensstand sind zwei Mechanismen für die geringe ZNS-Verfügbarkeit von Loperamid verantwortlich, nämlich

    1.       die effiziente hepatische Metabolisierung (First-Pass Effekt) und

    2.       ein geringer Nettotransport über die Blut-Hirn Schranke, wobei P-Glykoprotein-vermittelte Effluxmechanismen wahrscheinlich eine relevante Rolle spielen(1).

    ·        Die Möglichkeit, durch Hemmstoffe des P-Glykoproteins die Konzentration von Loperamid im ZNS zu erhöhen, wird durch das BfArM als theoretisch eingeschätzt, weil

    1.       diese Hemmstoffe des P-Glykoproteins selbst verschreibungspflichtig sind, damit nicht für Drogenkonsumenten ohne weiteres verfügbar sind und außerdem mit eigenen Risiken behaftet sind (zum Beispiel Arrhythmogenität),

    2.       eine Analyse verschiedener Drogenmissrauchs-Datenbanken in den USA keinen Hinweis auf einen Loperamid-Missbrauch ergaben und

    3.       eine Analyse der Datenbank des Originalherstellers Janssen-Cilag nur in einem einzigen Fall die gleichzeitige Anwendung eines P-Glykoprotein-Inhibitors erbrachte.

    Das BfArM schließt daraus, dass durch diese Daten die Hypothese eines Loperamidmissbrauchs nicht gestützt wird. Die 31 Fallberichte über einen möglichen Missbrauch in der Datenbank des BfArM deuteten nur in zwei Fällen auf einen möglichen euphorisierenden Effekt von Loperamid hin. Das BfArM unterstreicht hierbei, dass Loperamid-haltige Arzneimittel auch aufgrund ihrer antidiarrhoischen Wirkung missbraucht werden können(2). Auch in verschiedenen Landeskriminalämtern lägen keine Hinweise auf einen möglichen Missbrauch vor.

     1. Sadeque AJ, Wandel C, He H, Shah S, Wood AJ (2000) Increased drug delivery to the brain by P-glycoprotein inhibition. Clin Pharmacol Ther 68: 231-237

    2. Langlitz N, Schotte K, Bschor T (2001) Loperamid-Abusus bei Angststörung. Nervenarzt 72: 562-564

     

  • Rückruf
    E-Vicotrat
    10 Ampullen
    Alle Chargen

    Die Firma Heyl Chemisch-pharmazeutische Fabrik GmbH & Co. KG, 14167 Berlin, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Am 30. April 2007 wird die fiktive Zulassung unseres Präparates E-Vicotrat, Injektionslösung (PZN 1942023), erlöschen. Ab diesem Termin ist das Arzneimittel nicht mehr verkehrsfähig. Dies betrifft alle im Verkehr befindlichen Chargen.

    Noch im Handel befindliche Ware wird zurückgerufen und kann mittels APG-Formular über den pharmazeutischen Großhandel zur Gutschrift zurückgegeben werden.“

     

  • Rückruf
    Menthoneurin Salbe
    100g
    Alle Chargen

    Die Firma Altana Pharma Deutschland GmbH, 78467 Konstanz, bittet um folgende Veröffentlichung:

    „Für Menthoneurin Salbe, 100 g (PZN 1580761), haben wir auf die Zulassung verzichtet. Dieses Arzneimittel ist somit ab 1. Mai 2007 nicht mehr verkehrsfähig.

    Wir bitten deshalb um Überprüfung und Rücksendung eventuell vorhandener Bestände zur Gutschrift an folgende Firmenanschrift: Altana Pharma AG, Byk-Gulden-Straße 25, 78224 Singen.“

     

  • Information
    Nierenversagen nach natriumphosphathaltigen Abführmitteln
    AMK / Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) weist in einer Meldung vom 4. Mai 2007 auf eine wahrscheinlich seltene, aber wohl auch oft übersehene unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) im Zusammenhang mit der Einnahme natriumphosphathaltiger Abführmittel (zum Beispiel Fleet® Phospho-Soda Lösung) zur Darmeinigung vor Operationen, endoskopischen oder Röntgenuntersuchungen hin.
    In dieser UAW-Meldung berichtet die AkdÄ von einem 74-jährigen Patienten mit bekannter chronischer Niereninsuffizienz (Serumkreatinin 1,5 mg/dl; Normbereich Erwachsene: Männer <1,3 mg/dl, Frauen <1,0 mg/dl), der zur Vorbereitung auf eine Koloskopie eine natriumphosphathaltige Abführlösung erhielt. Vier Wochen danach stieg der Serumkreatininwert auf 3,4 mg/dl an. Durch Biopsie wurde das Vorliegen einer Nephrokalzinose gesichert. Andere Faktoren, die zur Verschlechterung der Nierenfunktion oder zur Nephrokalzinose geführt haben könnten, wurden ausgeschlossen.
    Vergleichbare Meldungen liegen im deutschen Spontanmeldesystem (Datenbank des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte und der AkdÄ) nicht vor. Die AkdÄ weist darauf hin, dass als Risikofaktoren für diese UAW gelten gestörte Nierenfunktion, ungenügende Hydrierung während der Einnahme der Abführlösung, höheres Lebensalter, Hypertonie sowie gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln, die die Nierendurchblutung ändern wie ACE-Hemmer, AT1-Antagonisten, Diuretika oder nichtsteroidale Antirheumatika. Bei Fleet® Phospho-Soda Lösung ist in der Fachinformation nicht angegeben, ab welcher Einschränkung der Nierenfunktion die Gabe kontraindiziert ist. Die AkdÄ weist darauf hin, dass bei allen Abführmaßnahmen auf ausreichende Hydrierung zu achten ist und Vorsicht geboten ist vor allem bei älteren Patienten und verwirrten Patienten, sowie bei Patienten mit Elektrolytstörungen oder unter der Therapie mit Arzneimitteln, die Elektrolytstörungen bewirken können.
     

  • Rückruf
    Tuba Eustachii suis-Injeel Ampullen
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Hiermit bitten wir um die Rückgabe von Tuba Eustachii suis-Injeel Ampullen (PZN 1053085, 1053116) zum 12. Mai 2007, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde. Die im Handel befindliche Ware kann an die oben genannte Firmenanschrift zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab dem genannten Rückrufdatum dürfen die Präparate nicht mehr vertrieben werden.“

     

  • Chargenrückruf
    Sebexol Basic Rezepturgrundlage
    50 ml, 150 ml, 500 ml
    Ch.-B.: 0421, 0508, 0545, 0620, 0642

    Die Firma Devesa GmbH & Co. KG, Heinkelstraße 8a, 76461 Muggensturm, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Im Rahmen unserer Qualitätskontrollen ist aufgefallen, dass die oben genannten Chargen Sebexol Basic Rezepturgrundlage (PZN 4078140, 4078157, 4078163) möglicherweise kleinste Mengen von Parfüm enthalten.
    Uns liegen bisher keine Meldungen vor, die auf eine möglich kausale Reaktion bei der Verwendung unseres Produktes schließen lassen. Wir möchten jedoch jedes Risiko ausschließen und bitten Sie daher rein vorsichtshalber eventuell vorhandene Restbestände von Sebexol Basic Rezepturgrundlage mit den genannten Chargenbezeichnungen an die oben angeführte Firmenanschrift zurückzusenden. Aktuelle Chargen (0709) sind hiervon ausgenommen. Sie erhalten sofort nach Eingang eine entsprechende Gutschrift.“

     

  • Chargenrückruf
    Aconit Ohrentropfen
    10 ml
    Alle Chargen

    Die Firma Wala Heilmittel GmbH, Dorfstraße 1, 73087 Bad Boll / Eckwälden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Bei Stabilitätsuntersuchungen von Aconit Ohrentropfen, 10 ml (PZN 1448553), wurde eine Überschreitung des Grenzwertes der Peroxidzahl festgestellt, die auf eine unzureichende Dichtigkeit des Pipettenverschlusses zurückzuführen ist.
    Wir bitten um Rückgabe der Bestände an die oben genannte Firmenanschrift zur Gutschrift.“

     

  • Information
    Glucose-Lösung 50 %
    Zul.-Nr.: 4999.95.99

    Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert über einen Fehler in der Standardzulassungsmonographie für Glucose-Lösung 50 % (Zulassungsnummer: 4999.95.99):
    “Aufgrund einer Reklamation eines Apothekers wurden wir auf einen Fehler in der Monographie „Glucose-Lösung 50 % (Zul.-Nr.: 4999.95.99)“ hingewiesen.
    In allen Textvorlagen für die bedruckten Packmittel sowie der Fachinformation wird in der veröffentlichten Monographie eine theoretische Osmolarität von 2275 mosm/l angegeben. Tatsächlich beträgt die theoretische Osmolarität 50 %iger Glucoselösungen aber 2775 mosm/l.
    Wir bitten diesen Sachverhalt unter anderem bei der Berechnung der Osmolarität von Mischinfusionen zu berücksichtigen.“
     

  • Chargenrückruf
    Seretide 50 + 250 µg Diskus „Pharma Westen“
    120 (2 x 60) Einzeldosen
    Ch.-B.: 1557R

    Aus Apotheken erhielten wir Meldungen zum oben genannten Präparat. Die Firma Pharma Westen GmbH, 51381 Leverkusen, bittet nun um folgende Veröffentlichung:
    „Nach einem Hinweis aus der Apotheke möchten wir Sie bitten, die oben genannte Charge Seretide 50 + 250 µg Diskus (PZN 4777872) an uns zurückzuschicken. Der Text eines Innenetiketts ist fehlerhaft.
    Wir bitten Sie Ihre Bestände zu überprüfen und Packungen mit dem falschen Etikett an Pharma Westen GmbH, Fixheider Straße 4, 51381 Leverkusen, zur Gutschrift zurückzuschicken.
    Wenn die Ware mit einem „N“ hinter der Chargenbezeichnung gekennzeichnet ist, handelt es sich um überprüfte und korrigierte Ware. Diese Packungen sind von der Maßnahme nicht betroffen.“
     

  • Chargenrückruf
    TMP Ptyalin „Künstlicher Speichel“
    50 ml Sprühlösung
    Alle Chargen ab Juni 2006 (maximale Haltbarkeit bis Juni 2007)

    Aufgrund von Einsendungen aus Apotheken führte das Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker eine Untersuchung des oben genannten Präparates durch. Die Beanstandung wurde bestätigt. Die Firma TMP Tüshaus Medical Produkte GmbH, 46342 Velen, bittet nun um folgende Veröffentlichung:
    „Aufgrund der Meldung von Kunden bezüglich einer möglichen Verkeimung unseres Produktes Ptyalin „Künstlicher Speichel“ (PZN 6152573) rufen wir alle Chargen ab Herstellungsdatum Juni 2006, maximale Verwendbarkeit bis Juni 2007, zurück.
    Senden Sie bitte alle bei Ihnen befindlichen Ptyalinflaschen an die Firma TMP Tüshaus Medical Produkte GmbH, Südring 23, 46342 Velen, zurück. Sie erhalten eine dementsprechende Gutschrift.“
     

  • Chargenrückruf
    Complete Moisture Plus
    Alle Chargen und Darreichungsformen

    Die Firma Advanced Medical Optics ruft sämtliche Chargen von Complete Moisture Plus einschließlich der Erstausstattungen zurück.
    Der Rückruf erfolgt über ein Online-Verfahren unter www.the-complete-experience.com. Advanced Medical Optics stellt dort Rücksendeformulare zur Verfügung, die online bearbeitet oder an die Faxnummer (07 21) 50 98 19 60 geschickt werden können.
    Bei Fragen des Endverbrauchers ist dieser an die kostenfreie Hotline der Firma unter Telefon: (08 00) 101 27 76 zu verweisen.
    Hintergrund des Rückrufes ist eine Veröffentlichung des US Centers of Disease Control and Prevention (CDC), in der über das Auftreten einer Amöbenkeratitis bei Trägern weicher Kontaktlinsen berichtet wurde, die auch Complete Moisture plus verwendeten. Das CDC berechnete ein siebenmal höheres Erkrankungsrisiko für Anwender von Complete Moisture plus als für Anwender anderer Produkte.
     

  • Rückruf
    Leptandra-Injeel
    Alle Chargen und Packungsgrößen

    Die Firma Biologische Heilmittel Heel GmbH, 76532 Baden-Baden, bittet um folgende Veröffentlichung:
    „Hiermit bitten wir um Rückgabe aller Chargen Leptandra-Injeel Ampullen (PZN 0623600, 0623623) zum 20. Juni 2007, da auf die fiktive Zulassung verzichtet wurde. Die im Handel befindliche Ware kann an die Firmenanschrift (Biologische Heilmittel Heel GmbH, Dr.-Reckeweg-Straße 2-4, 76532 Baden-Baden) zur Gutschrift zurückgeschickt werden. Ab dem genannten Rückrufdatum darf das Präparat nicht mehr vertrieben werden.“

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