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Pressemeldungen der einzelnen Landesverbände
| Pressemeldungen des LV
Nordrhein-Westfalen
Heilpraktiker-Ausbildung in
Theorie und Praxis - 22.11.07
Sie ist die älteste
Heilpraktiker-Schule Nordrhein-Westfalens: Bereits 1951
drückten die ersten Kursteilnehmer die Schulbank in der
Walter-Knäpper-Schule in Kettwig an der Ruhr. Seit 1974
befindet sich die Schule, die dem
nordrhein-westfälischen Landesverband des Fachverbandes
Deutscher Heilpraktiker (FDH) angeschlossen ist, in
Bochum.
„Neben der Interessenvertretung sowie
der Fort- und Weiterbildung unserer Mitglieder haben wir
die qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses zu unserer
Hauptaufgabe gemacht“, betont der FDH-Landesvorsitzende
Rainer Krumbiegel. Denn nur wer qualifiziert ausgebildet
sei, könne Patienten gezielt und ganzheitlich behandeln.
Die Walter-Knäpper-Schule im
ehemaligen Casino der Zeche Hannibal in der Dorstener
Straße 415 verfügt denn auch über Unterrichtsräume mit
audio-visueller Bildgebung, moderne technische Geräte,
ein voll ausgestattetes Labor sowie WLAN-Hotspots zur
kostenlosen Internetnutzung. Mehr als 30 berufs- und
unterrichtserfahrene Heilpraktikerinnen und
Heilpraktiker bereiten die Kursteilnehmer auf ihr
späteres Berufsleben vor. Auf dem Lehrplan stehen
klassische medizinische Disziplinen wie Anatomie,
Physiologie und Pathologie sowie darauf aufbauend
verschiedene alternative Diagnoseverfahren und Therapien
der jahrhundertealten Natur- und Erfahrungsheilkunde.
Dazu zählen zum Beispiel Augendiagnose und Physiognomie,
Ausleitungsverfahren und Homöopathie, Chiropraktik und
Traditionelle Chinesische Medizin, aber auch neuere
Entwicklungen in der Ganzheitsmedizin wie die
Sauerstoff-Ozon-Therapie oder die
Cranio-Sakrale-Therapie.
Drittes „Standbein“ der mehrjährigen
Ausbildung, die den Richtlinien des FDH entspricht,
bildet der praktische Teil: Unter Anleitung der Dozenten
werden die Diagnose- und Therapieformen geübt und in der
schuleigenen Lehrpraxis angewendet. „Die hohe Zahl an
Unterrichtsstunden garantiert unseren Schülerinnen und
Schülern ein ausgewogenes Verhältnis der Bereiche
klassische Medizin, Naturheilkunde und praktische
Übungen“, so Rainer Krumbiegel. Darüber hinaus erhielten
die Kursteilnehmer Antworten auf alle relevanten Fragen
der Berufs- und Gesetzeskunde wie zum Beispiel die Frage
nach den Grenzen der nichtärztlichen Tätigkeit. Ziel der
Ausbildung an der Walter-Knäpper-Schule sei es, die
Kursteilnehmer optimal auf die Überprüfung durch das
Gesundheitsamt und ihren Beruf vorzubereiten. Dazu
dienten auch die zahlreichen
Weiterbildungsveranstaltungen des FDH-Landesverbandes,
an denen die Schülerinnen und Schüler teilnehmen und
sich über aktuelle Themen der Naturheilkunde
infor-mieren können. Rainer Krumbiegel: „Die enge
Anbindung an den Berufsverband ermöglicht einen
permanenten und intensiven Austausch zwischen Ausbildung
und Praxis.“
Die zwei- bis vierjährige Ausbildung zum Heilpraktiker
an der Walter-Knäpper-Schule erfolgt in Form einer
Tagesschule sowie ab 1. April erstmals auch
berufsbegleitend an einem Abendkolleg.
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Blutegel - 22.11.07
Blutegel-Therapie
ist eine bewährte Alternative zu
Schmerzmitteln und Cortikoiden
Die seit mehr als
2000 Jahren bekannte Blutegel-Therapie
war in Europa bis Mitte des 20.
Jahrhunderts weitgehend in Vergessenheit
geraten. Dann erlebte sie vor allem in
der plastischen Chirurgie zur
arteriellen Versorgung nach
Replantationen von Gliedmaßen und
Hautlappen sowie in der
unfallchirurgischen Versorgung eine
Renaissance. Doch auch bei der
Behandlung von chronischen
Gelenkerkrankungen hat sich der Einsatz
von Blutegeln (Hirudo medicinalis) nach
Angaben des Fachverbandes Deutscher
Heilpraktiker (FDH) erfolgreich bewährt.
Die Blutegel-Therapie
ist ein so genanntes ausleitendes
Heilverfahren, das entstaut und das Blut
verdünnt. Dabei werden Giftstoffe und
Stoffwechselschlacken aus dem
menschlichen Körper geleitet. Bei
Gelenkerkrankungen wie Arthrosen wird
der Blutegel auf das zu behandelnde
Gelenk aufgesetzt. Nach dem Biss, der
nicht schmerzhaft ist, gibt der Egel
seinen Speichel (Salvia) in die kleine
Wunde ab. Das in der Salvia enthaltene
Hirudin hemmt die Blutgerinnung und
beschleunigt den Lymphstrom. Es hat
antibiotische und antithrombotische
Wirkung. Dadurch wirkt die
Blutegel-Behandlung schmerzlindernd und
entzündungshemmend. Rainer Krumbiegel
(Münster), Vorsitzender des
nordrhein-westfälischen
FDH-Landesverbandes: "Gerade bei
Arthrosen ist die natürliche
Blutegel-Behandlung eine bewährte und
erfolgreiche Alternative zum Einsatz von
Schmerzmitteln und Cortikoiden." Das
bestätige auch eine Vielzahl von positiv
verifizierten Ergebnissen.
Pro Behandlung, die
zwischen 30 Minuten und zwei Stunden
dauert, werden bis zu acht Blutegel
eingesetzt. Wichtig für den
Therapieerfolg ist, dass die Wunde
anschließend noch mehrere Stunden
nachblutet. Die medizinisch verwendeten
Blutegel, die etwa fünf Zentimeter lang
sind, werden heute eigens für diesen
Zweck gezüchtet. Früher waren sie auch
in heimischen Gewässern weit verbreitet.
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Allergie 2007 - 22.11.07
Allergien mit
Naturheilkunde frühzeitig wirksam
bekämpfen
Die Pollensaison ist
bereits eröffnet: Aufgrund des extrem
milden Winters sind schon jetzt Hasel-
und Erlenpollen unterwegs. Bleiben
frostige Temperaturen weiterhin aus,
wird auch die Blüte von Birke, Weide und
Co. Allergikern dieses Jahr früher als
sonst zu schaffen machen.
Mit dem Pollenflug
beginnt für viele Menschen eine
Leidenszeit: Die Nase tropft oder ist
trocken und verstopft, die Augen brennen
und tränen. Nicht selten klagen
Allergiker über Druckgefühl in den
Nebenhöhlen sowie Kopfschmerzen und
Müdigkeit.
„Der im Volksmund
sogenannte ‚Heuschnupfen’ sollte
unbedingt ernst genommen und behandelt
werden“, rät der nordrhein-westfälische
Landesverband des Fachverbandes
Deutscher Heilpraktiker (FDH). Denn wenn
sich die Allergie erst auf Kehlkopf und
Bronchien ausweite, bestehe die Gefahr
einer allergischen Bronchitis oder gar
von Asthma.
Daher empfehle es
sich, möglichst schon vor Auftreten der
ersten Symptome mit der Behandlung zu
beginnen. Zu spät sei es dafür
allerdings nie. Im Kampf gegen Allergien
haben sich nach Angaben des FDH die
klassische Homöopathie und
Eigenblutbehandlungen, aber auch
Akupunktur sowie die Bioresonanztherapie
bewährt. Entscheidend bei der Wahl der
geeigneten Therapie seien Befinden und
Symptomatik des Patienten. „Eine gute
heilpraktische Behandlung kann vielfach
eine Therapie mit Hilfe chemischer
Präparate ersetzen bzw. die
Einnahmehäufigkeit zumindest deutlich
verringern“, betont Rainer Krumbiegel.
Nach Angaben des NRW-Landesvorsitzenden
des FDH reiche es dann oft, chemische
Nasensprays oder Kortikoide nur bei
akuten Beschwerden und im Notfall
einzusetzen.
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Kontraste - 22.11.07
Nach der ARD-Sendung
„Kontraste“:
FDH wehrt sich
gegen eine
Verunglimpfung der
Heilpraktiker
Gegen
eine generelle
Verunglimpfung der
Heilpraktiker hat sich
der NRW-Vorsitzende des
Fachverbandes Deutscher
Heilpraktiker (FDH)
Rainer Krumbiegel in
einem Schreiben an die
Intendantin des RBB
Dagmar Reim verwahrt.
Der
Sender war für einen
Beitrag der ARD-Sendung
„Kontraste“
verantwortlich, in dem
über die auch aus Sicht
des FDH absolut
unakzeptablen und
verantwortungslosen
Praktiken von zwei
Heilpraktikern berichtet
worden ist. Krumbiegel
betont in dem Brief, es
sei richtig und
notwendig, die
Öffentlichkeit über
derartige Missstände zu
informieren, denn leider
gebe es in jedem Beruf
„schwarze Schafe“. Für
die aber könnten nicht
alle Heilpraktiker in
„Sippenhaft“ genommen
werden.
Die
Berichterstattung sei
jedoch darauf
ausgerichtet gewesen,
einen gesamten
Berufsstand in
Misskredit zu bringen
und Millionen Patienten
zu verunsichern, die
sich ganz bewusst für
bewährte
naturheilkundliche
Therapien und die
ganzheitliche Behandlung
durch qualifizierte
Heilpraktiker
entschieden haben,
betont Krumbiegel.
Der
Landesverband NRW des
Fachverbandes Deutscher
Heilpraktiker stelle
eine fortlaufende
intensive Aus- und
Wei-terbildung seiner
Mitglieder sicher. Eine
vorrangige Aufgabe sehe
der FDH auch in der
mehrjährigen Ausbildung
eines qualifizierten
Heilpraktiker-Nachwuchses
in Theorie und Praxis,
erklärt Krumbiegel.
Dadurch sei
gewährleistet, dass die
an der Schule des FDH
ausgebildeten
qualifizierten
Heilpraktiker fachlich
kompetent und
verantwortungsbewusst
zum Wohle ihrer
Patienten handelten und
ihnen auch die Grenzen
der nichtärztlichen
Tätigkeit bewusst seien.
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Bewegung - 22.11.07
Runter vom Sofa – raus
an die frische Luft
„Wer sich auch in der
kalten Jahreszeit
regelmäßig im Freien
bewegt, kommt gesünder
durch den Winter“, rät
Rainer Krumbiegel,
Vorsitzender des
Fachverbandes Deutscher
Heilpraktiker in
Nordrhein-Westfalen.
Jede
Bewegung an der frischen
Luft aktiviere die
Sauerstoffversorgung und
verringere die
Anfälligkeit für
Infekte. Joggen, Rad
fahren oder Walken
bringe den Kreislauf in
Schwung und stärke
Knochen und Gelenke.
Krumbiegel: „Für die,
die es nicht gar so
sportlich mögen,
empfiehlt sich ein
täglicher Spaziergang.
Denn wer sich an der
frischen Luft bewegt,
kurbelt auch den
Fettstoffwechsel an.“
Der „Winterspeck“ könne
sich so gar nicht erst
ansetzen.
Allerdings sollte man
bei körperlicher
Betätigung in kühler
Witterung einige Regeln
beachten. So helfe
wärmende und schützende
Kleidung die
schmerzhaften Folgen
einer Reizung und
Unterkühlung der Bauch-
und Rückenmuskulatur
ebenso zu vermeiden wie
Erkrankungen von Blase
und Nieren. Wichtig sei
es auch, in kalter Luft
stets durch die Nase zu
atmen, empfiehlt der
Experte für
Naturheilkunde. Dadurch
werde die eingeatmete
Luft erwärmt und das
schone die Bronchien.
Bei extrem niedrigen
Temperaturen könne es
dennoch zu
Atemwegproblemen kommen.
Deshalb sollte man bei
tiefen Minusgraden
besser vorübergehend auf
intensive sportliche
Aktivitäten im Freien
verzichten und statt zu
joggen lieber spazieren
gehen. Das empfehle sich
auch dann, wenn eine
Erkältung „im Anflug“
sei, empfiehlt
Krumbiegel.
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Krebs - 22.11.07
Naturheilkunde kann
Nebenwirkungen der
Krebstherapie lindern
Chemotherapie und
Bestrahlungen sind
wirksame Waffen im Kampf
gegen den Krebs. Sie
haben jedoch meist
erhebliche
Nebenwirkungen wie
Appetitlosigkeit,
Übelkeit und Erbrechen.
Auch verändern sich die
Schleimhäute und die
Patienten leiden unter
Depressionen und
schweren
Erschöpfungszuständen.
„Die
Nebenwirkungen der
Chemo- oder
Strahlenbehandlung
lassen sich durch eine
begleitende
naturheilkundliche
Therapie deutlich
lindern“, betont Rainer
Krumbiegel. Nach Angaben
des Vorsitzenden des
nordrhein-westfälischen
Landesverbandes des
Fachverbandes Deutscher
Heilpraktiker (FDH)
stabilisieren Mistel-
oder Thymuspräparate
sowie
Sauerstoffanwendungen
die körpereigene
Immunabwehr. Mit
speziellen
Naturheilverfahren
ließen sich auch
belastende Stoffe und
„Abfallprodukte“, die
sich in Organen, Geweben
und Blutbahnen
abgelagert haben,
entdecken und ausleiten.
Der
FDH-Vorsitzende
empfiehlt zudem, den
Heilungsprozess durch
eine ausgewogene
Ernährung, möglichst
viel Bewegung und
Entspannungstechniken zu
fördern. Das bringe auch
Körper und Seele wieder
ins Gleichgewicht.
Rainer Krumbiegel:
„Entscheidend ist
jedoch, möglichst früh
mit einer
naturheilkundlichen
Begleittherapie zu
beginnen, um die
Nebenwirkungen der
Krebsbehandlung spürbar
reduzieren zu können.“
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Naturheilkunde -
22.11.07
Immer mehr Patienten
lassen sich von
Heilpraktikern behandeln
Immer
mehr Patienten in
Nordrhein-Westfalen
vertrauen auf
naturheilkundliche
Therapien und die
ganzheitliche Diagnostik
durch Heilpraktiker.
Nach
Angaben des
nordrhein-westfälischen
Landesverbandes des
Fachverbandes Deutscher
Heilpraktiker (FDH) in
Bochum hat die Zahl der
Patienten, die einen
Heilpraktiker aufsuchen,
im vergangenen Jahr
weiter zugenommen. Die
Auswertung einer
Umfrage, die die älteste
Heilpraktiker-Organisation
unter ihren Mitgliedern
in Nordrhein-Westfalen
durchgeführt hat, hat
ergeben, dass die
Heilpraktiker-Praxen
2006 durchschnittlich
acht Prozent mehr
Patienten betreut haben
als im Jahr zuvor.
FDH-Landesvorsitzender
Rainer Krumbiegel
(Münster): „Damit hat
sich der bereits in den
Vorjahren zu
beobachtende Trend zur
naturheilkundlichen
Therapie weiter
verstärkt.“
Krumbiegel führt dies
unter anderem auch auf
die allgemeine
wirtschaftliche Erholung
zurück. Zudem würden die
Kosten für eine
Heilpraktiker-Behandlung
von den privaten
Krankenversicherungen
und durch die Beihilfe
erstattet. Nach
Feststellung von
Krumbiegel sind viele
Patienten auch durch die
Gesundheitsreform
verunsichert, die
vorsehe, dass ärztliche
Leistungen eingeschränkt
oder größere Zuzahlungen
geleistet werden
müssten. |
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Pressemeldungen des LV
Baden-Württemberg
PRESSEMITTEILUNG
Baden-Baden, 22. März 2008
Bedeutender Heilpraktiker-Kongress am 29./30. März in
Baden-Baden:
„Alter ist kein Krankheit“
Über 1.200 Heilpraktiker erwartet -: Zeit, Rat und individuelle
Therapien für den Einzelnen statt schnellen Anti-Aging-Trends
Baden-Baden – Zu einem der ältesten und bedeutendsten deutschen
Naturheilkunde-Kongresse am Wochenende nach Ostern in
Baden-Baden treffen sich über 1.200 Heilpraktikerinnen und
Heilpraktiker, Mediziner und Wissenschaftler aus ganz
Deutschland und dem benachbarten Ausland zu Information,
Diskussion und Erfahrungsaustausch. „Alter ist keine Krankheit“
ist das Leitthema des Baden-Badener Kongresses am 29. und 30.
März, der in diesem Jahr zum 41. Mal vom Landesverband
Baden-Württemberg des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker
veranstaltet wird. Die Veranstaltung wird von der bisher größten
Industrieausstellung mit rund 150 Firmen begleitet. Eingeleitet
wird das Kongresswochenende bereits am Freitagabend mit einem
öffentlichen Vortrag der bekannten Berliner Heilpraktikerin
Carola Ade-Sellin zum Thema „Mehr Lebensqualität mit
Naturheilkunde“ (28. März, 19.30 Uhr im Kongresshaus, Eintritt
frei).
„Sensibel begleiten, ganzheitlich betreuen“
„Schon sehr lange vor der derzeit angesagten Anti-Aging-Bewegung
mit ihren vielen nützlichen Tipps, teilweise entbehrlichen sowie
manchmal leider auch schädlichen Empfehlungen und Produkten hat
sich die Naturheilkunde mit dem Thema „Lebensqualität im Alter
befasst“, sagt Dietmar Falkenberg, 1. Vorsitzender des
Heilpraktiker-Landesverbandes und Ausrichter des Kongresses in
Baden-Baden: „Dabei standen und stehen nicht teure Kosmetik- und
Pharma-Produkte oder auf den ersten Blick überzeugend klingende
Formeln aus Wellness, Coaching, Lifestyle oder Design im
Mittelpunkt unseres Handelns, sondern der einzelne Mensch mit
der jeweils eigenen Lebenseinstellung sowie seiner körperlichen
und geistigen Leistungsfähigkeit.“ Dabei gelte es, so Falkenberg
weiter, die Menschen beim Älter werden und beim Alt sein
sensibel zu begleiten und ganzheitlich zu betreuen.
Der Baden-Badener Kongress will in 52 Vorträgen, Seminaren und
Workshops mit 40 Referentinnen und Referenten aus dem In- und
Ausland zeigen, welche neuen und erprobten Möglichkeiten und
Therapiemethoden die Naturheilkunde bietet, um die Abwehr- und
Lebenskräfte des Menschen – gerade auch im Alter – zu stärken.
Damit könne eine Form der Krankheitsvorbeugung geschaffen
werden, die den Menschen in Zeiten höherer Lebenserwartung
zugute kommt, die dadurch aber auch angesichts steigender Kosten
im Gesundheitswesen einen Beitrag zur Kostensenkung leisten
kann.
Medizinisches Wissen und tiefes Verständnis notwendig
So diskutieren die Heilpraktiker auf ihrem Kongress in
Baden-Baden unter anderem die Themen „Ganzheitliche Schmerz- und
Konstitutionstherapie“, „Alterungsprozess aus Sicht der der
Anthroposophie“, „Alterungsprozesse und Medizinalpilze“,
„Ohrakupunktur bei altersbedingten Erkrankungen“ oder „Gesund
alt werden mit chinesischer Medizin“.
Heilpraktiker sehen es als ihre „selbstverständliche Pflicht“
an, mit dem ganzheitlichen Ansatz ihrer Diagnose- und
Therapiemethoden und dem seit Generationen unverändert gültigen
Berufsethos die hilfesuchenden Patientinnen und Patienten „dort
abzuholen, wo sie stehen und mit ihnen gemeinsam ein
individuelles Konzept zur Vorbeugung, Linderung und Heilung
ihrer Beschwerden zu erarbeiten“.
„Das erfordert“, so erklärt Dietmar Falkenberg, „ein ebenso
fundiertes medizinisches Wissen, wie auch ein tiefes Verständnis
für psycho-soziale Problemstellungen und Lösungswege und
natürlich umfassende Kenntnisse der über Jahrhunderte
gewachsenen und bewährten Therapiesysteme der Naturheilkunde und
Biologischen Medizin“.
Annähernd bewerten und beurteilen kann man nach Ansicht der
Heilpraktiker die zahlreichen, bei jedem Menschen ganz
individuellen Einflussfaktoren auf Gesundheit, Wohlbefinden,
Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit nur dann, wenn
Lebensführung, Lebenseinstellung, Wertvorstellungen, Wünsche und
Ziele jedes Einzelnen in Diagnose und Therapie mit einbezogen
werden.
„Auf die Sorgen und Nöte eingehen“
Kaum jemand außer den Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern habe
in unserer hektischen, profit- und leistungsorientierten,
multimedialen und rastlosen Epoche noch die Zeit, sich mit
solchen Fragen ernsthaft auseinander zu setzen und auf die
Sorgen und Nöte des einzelnen Individuums einzugehen.
„Altern ist keine Krankheit“, sondern ein ganz natürlicher
Prozess, den es zu akzeptieren, zu begleiten und sinnvoll zu
nutzen gelte. Der Heilpraktiker-Kongress 2008 will aus den
langjährigen Erfahrungen und neuen Erkenntnissen „zu diesen
vielleicht menschlichsten aller Aufgabenstellungen“ einen
wichtigen Beitrag leisten.

Dietmar Falkenberg, 1. Vorsitzender des Fachverbandes Deutscher
Heilpraktiker in Baden-Württemberg: „Krankheitsvorsorge und die
ganzheitliche Begleitung im natürlichen Alterungsprozess zählt
zu den menschlichsten aller Aufgabenstellungen“. Am Wochenende
29./30. März findet in Baden-Baden der 41.
Heilpraktiker-Kongress unter dem Motto „Alter ist keine
Krankheit“ statt.

„Mehr Lebensqualität mit Naturheilkunde“ ist das Thema des
öffentlichen Vortrags der bekannten Berliner Heilpraktikerin
Carola Ade-Sellin am Freitag, 28. März, 19.30 Uhr im
Kongresshaus Baden-Baden (Eintritt frei), mit dem der 41.
Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden eröffnet wird.
PRESSEMITTEILUNG
Baden-Baden, 31. März 2008
Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden:
„Schluss mit Patienten-Bevormundung“
Heilpraktiker warnen vor Vereinheitlichung des Gesundheitswesens
auf der Basis einer gleich schlechten, standardisierten Leistung
für Alle
Baden-Baden – Die Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker wehren
sich entschieden gegen eine Bevormundung der Patienten, wie sie
unter dem Deckmantel des „sogenannten Patientenschutzes“ durch
die Gesundheitsreformen seit Jahren immer stärker praktiziert
werde. Dies machte Dietmar Falkenberg, der 1. Vorsitzende des
Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in Baden-Württemberg, beim
41. Heilpraktiker-Kongress in Baden-Baden deutlich. Mit über
1.300 Teilnehmern sowie mit großer Beachtung von Politik und
Verbänden verzeichnete der am Sonntag zu Ende gegangene
Kongress, der als einer der ältesten und bedeutendsten
Naturheilkunde-Kongresse in Deutschland gilt, ein
Rekordergebnis.
„Entwicklung ist schlimm genug“
Falkenberg bezeichnete die zurück liegende Entwicklung in dieser
Richtung „als schlimm genug“: Die Vielfalt des Angebotes für die
Patienten sei in großem Umfang verringert worden, ohne dass
dadurch auch nur ein einziger Euro eingespart, geschweige denn
eine bessere Versorgung erreicht worden sei. „Wir wollen auf
keinen Fall eine Vereinheitlichung des Gesundheitswesens auf der
Basis einer gleich schlechten, standardisierten Leistung für
Alle“, sagte der Landesverbands-Vorsitzende weiter.
„Bei aller Liebe zur Qualitätssicherung und der Sammlung und
Auswertung von Erfahrungen“ wehren sich die Heilpraktiker nach
den Worten Dietmar Falkenbergs, „gegen einschränkende Versuche
der Standardisierung und Normierung, oder gar der Rationierung
der Leistungen, wie sie etwa im System der gesetzlichen
Krankenversicherungen seit Jahren praktiziert wird“.
An den Erfordernissen
der Patienten orientieren
Man brauche keine „pseudo-wissenschaftliche Bewertung und
Reglementierung der diagnostischen und therapeutischen
Möglichkeiten“, sondern – wie seit Jahren gefordert – „ein
optimal angepasstes und erfahrungsoffenes Spektrum an Diagnose-
und Therapiemethoden, das sich ausschließlich an den
Erfordernissen der Patientinnen und Patienten orientiert und
damit letzten Endes nicht nur erfolgreicher ist, sondern auf
Dauer auch dabei hilft Kosten zu sparen, Ressourcen zu schonen
und weiteren Erkrankungen vorzubeugen.“
Unter dem diesjährigen Leitthema „Alter ist keine Krankheit“ bot
der Baden-Badener Heilpraktiker-Kongress in mehr als 50
Vorträgen, Seminaren und Workshops Erfahrungsaustausch,
Information und Diskussion. Unter den Teilnehmern waren auch der
Präsident der Naturärzte-Vereinigung der Schweiz, Christian
Vogel, und der bekannte Schweizer Naturarzt Natale Ferronato,
der bereits seit mehr als 15 Jahren als Referent bei den
Fortbildungen des Landesverbandes engagiert ist. Für seine
Verdienste auf dem Gebiet der Pathophysiognomie - der Diagnostik
auf Grund von Hautveränderungen im Gesicht - wurde Ferronato zum
Ehrenmitglied des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in
Baden-Württemberg ernannt.

„Es muss Schluss sein mit der Bevormundung der Patienten durch
die Politik!“ Beim 41. Heilpraktiker-Kongress am vergangenen
Wochenende in Baden-Baden forderte Dietmar Falkenberg, 1.
Vorsitzende des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker in
Baden-Württemberg, „ein optimal angepasstes und
erfahrungsoffenes Spektrum an Diagnose- und Therapiemethoden,
das sich ausschließlich an den Erfordernissen der Patientinnen
und Patienten orientiert.“

Mit über 1.300 Teilnehmer und großem
Interesse aus Politik, Verbänden und
Industrie ging der 41.
Heilpraktiker-Kongress am vergangenen
Wochenende in Baden-Baden zu Ende.
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