Haut- und Blutreinigung
Frühjahr Zeit für Häutung und Entschlackung beste Gelegenheit zur
Reinigung und Entschlackung und zur Klärung des Hautbildes und damit Verbesserung des
Hautstruktur
Tip 1:
Um jetzt das Hautbild zu erneuern und alte Hautschichten des Winters zu entfernen
sollten sie Ihren Morgen mit einer Ganzkörperbürstenmassage beginnen. Wichtig dabei
Hautbürsten sollten Sie vor dem Duschen trocken durchführen. Wählen Sie dazu
eine mittelharte Bürste, um gerade empfindliche oder trockene Haut nicht zu sehr zu
reizen.
Gleichzeitig positiver Effekt die Durchblutung wird angeregt, der Kreislauf
kommt in Schwung. Bürsten sie immer von den weiter entfernten Körperstellen zum Rumpf
hin in Richtung Herz also beginnend an den Fußsohlen entlang der Beine zum
Beckenbereich und aufwärts von den Handflächen über die Arme in Richtung Herzbereich.
Tip 2:
Für ein erneuertes, frisches und gereinigtes Hautbild am ganzen Körper sollten Sie
jetzt zweimal in der Woche ein Ganzkörper Peeling machen.
Ganz einfach unter der Dusche mit einer Paste angerührt aus feinkörnigem Meersalz und
drei Eßlöffeln Milch.
Rubbeln Sie damit den ganzen Körper kräftig unter der lauwarmen Dusche ab. So werden auf
sanfte Weise alte Hautpartikel, Schuppen und kleine Mitesser entfernt.
Bevorzugen Sie eine zeitaufwendigere, aber sehr entspannende Reinigung der Haut
verwöhnen Sie sich mit einem Thalasso-Bad. Die darin enthaltenen Algenextrakte bewirken
ebenso eine sanfte Entfernung "alter " Haut" und regen die Entschlackung
über die Hautoberfläche an. Bei sehr empfindlicher Haut, starker Trockenheit und der
Neigung zur Überaktivität der Hautstruktur, einem sogenannten Dermographismus
jede Berührung der Oberfläche hinterläßt gleich rote Striemen sollten Sie
regelmäßig Ölbäder nehmen. Wählen Sie dann Ölbäder mit Extrakten aus heilenden
Bestandteilen von Hamamelis oder Calendula. Die Haut kann sich damit von außen beruhigen
und aus der überschießenden Reaktivität herausfinden.
Bei schwereren Hautstörungen mit juckenden oder gar schmerzhaften Ekzemen sollten Sie
sich eine Therapie mit Öldispersionsbädern von Ihrem Heilpraktiker verordnen lassen.
Nach genauer Anleitung kann man diese auch in der eigenen Badewanne durchführen. Diese
haben natürlich bei schwererem Krankeheitsbild nochmal eine tiefe heilende Wirkung.
Die Nachbehandlung sehr trockener Hautpartien beispielweise an den Ellenbeugen, Knien oder
Fußgelenken können Sie mit Melkfett durchführen, um so dem unangenehmen
Spannungsgefühl entgegenzuwirken. Meist wird das Fett in diesem Austrocknungszustand der
Haut dankbar aufgesogen.
Tip 3:
Hautreinigung und Hauterneuerung
Häutung, Hautreinigung und Erneuerung des Hautbildes haben immer eine wichtige
Voraussetzung. die Blutreinigung Als Basis dazu dient ein Kräutertee mit leber- und
nierenanregenden Pflanzenextrakten beispielsweise aus Löwenzahnwurzel;
Brennesselblättern, Kraut der Benedikten oder Mariendistel und Birkenblätter leisten
dafür beste Dienste. Als hautwirksame Pflanzen können Erdrauchkraut oder Klettenwurzel
zugefügt werden. Lassen Sie sich für Ihre Teemischung von Ihrem Heilpraktiker
individuell und auf Sie abgestimmt beraten. Die Anwendung des Kräutertees sollte
kurmäßig über vier Wochen mit täglich drei Tassen erfolgen. Immer wichtig bei der
Haut- und Blutreinigung ist die vermehrte Aufnahme von Sauerstoff. Natürlich die beste
Lösung, gerade imFrühjahr. Mehr Bewegung, Joggen und walken an frischer Luft.
Zusätzlich: Die Einnahme von Sauerstoff bzw. Stoffwechselaktivatoren kurmäßig eine
HOT-Behandlung oder eine Sauerstoffmehrschrittherapie können den Stoffwechsel heilend
unterstützen.
Tip 4:
Allergieneigungen, die sich im Frühjah häufig auf der Haut abspielen mit
Begleiterscheinungen wieJuckreiz, Rötung, dadurch Schwellung, Spannungsgefühl oder
kleinen Pusteln sollten Sie unbedingt mit einer Eigenblutbehandlung therapieren lassen.
Diese dient der Umstimmung des Stoffwechsels, reguliert das Stoffwechselsystem und auf
sanfte Art in ansteigender und absteigender Dosierung tiefgreifende heilende Wirkung
entfalten. Begleitend sollten Sie dringend Ihre Ernährungsgewohnheiten revolutionieren
und die Darmschleinhaut sanieren. Nach allen "Ernährungspäpsten" haben
allergische Hautreaktionen und Hauterkrankungen geradlinig immer mit dem Darm zu tun.
Einfache erste Schritte tierisches Eiweiß für einige Zeit aus dem Speiseplan
streichen.Schafs- oder Ziegenkäse sind erlaubt, Fette wie Butter, hochwertige,
kaltgepreßte Olivenöle oder Creme Fraiche sind ebenfalls zugelassen. Essen Sie Salate
wenn möglich immer von den bitteren Sorten, wie Radicchie, Chicoree, Eichblatt oder
Rucolka-Salat. Keinen Eisbergsalat, da er ohnehin keine Vitalstoffe mehr enthält. Nehmen
Sie viel Gemüse zu sich, wenn möglich aus biologischem Anbau, der Qualität und des
Geschmacks wegen. In dieser Zeit selbstverständlich keine Reizstoffe. Kaffee, Nikotin,
Alkohol und Industriezucker gehören dazu, denn auch übermäßiger Zuckergenuß kann der
Auslöser für allergische Hauterscheinungen sein.
Tip 5:
Akne, die sich lästigerweise auch in späteren Jahren noch gerade auf der Gesichtshaut
zeigen kann, bedarf einer tiefgreifenden Behandlung. Konstitutionstherapie im
homöopathischen Sinn oder eine umfassende Therapie durch TCM (Traditionelle chinesische
Medizin) die Pulsdiagnose, Akupunktur, Chinesische Kräuterverordnung, Tuina Massage und
Chi-Gong-Übungen umfaßt, sind vonnöten. Tiefgreifend wirksam und erfolgversprechend.
Sie selber können zur Linderung beitragen mit ausreichender Einnahme von Mineralstoffe,
Spurenelementen und Vitaminen. Vitamin H dient der Hat in großem Maße, ebenso Vitamin
B12 und B6. Zink und Selen sind für Hautstörungen unabdingbar. Mineralsalze nach Dr.
Schüssler in homöopathischer verdünnung (D6, sogenannte "chronische Mittel) über
einen längeren Zeitraum können unterstützend zur Ausheilung der Hauterkrankung helfen.
Und von außen ein altes Hausrezept: Purieren Sie dreimal wöchentlich eine Maske aus
Heilerde, drei Eßlöffel Weizenkeimöl und flüssigen Bienenhonig. Diese Bestandteile zu
einem Brei angerührt über eine Stunde auf der Haut belassen und anschließend mit warmem
Wasser in sanften Bewegungen wieder abwaschen.
Tip 6:
Leiden Sie an nervösem Hautjucken oder nervösen
Hauterscheinungen, die sich als plötzlich aufkommende Rötung zeigen? (Sogenannter
"Flush" oder hektische Flecken). Überdenken Sie die Situationen, in denen Sie
am liebsten "aus der Haut fahren würden". Könnten Sie ruhiger oder gelassener
mit diesen Momenten umgehen?. Nehmen Sie die Signale Ihrer Haut bekanntlich auch
als Spiegel der Seele zu verstehen wahr. Könnten Sie Ihre Hautrektionen als
Seismograph, als Indikator für innere Abwehr annehmen?. Zur Stärkung Ihres Nervensystems
immer wieder sehr hilfreich: Johanniskraut. Hochdosiert in Dragee- oder Tropfenform
erhältlich. Auch Extrakte aus der Cava-Cava-Wurzel der Passionsblüte können dem inneren
Streß entgegenwirken. Auf sanfte Weise entlastend für Ihr Energiesystem die
Blütenessenzen nach Dr. Edward Bach. Sie haben einen harmonisierenden Effekt auf Ihren
ganzen Organismus wie auf Ihr Nervensystem und damit rückwirkend natürlich auch auf Ihr
Hautbild. In Frage kommen können gerade bei nervösen Hauterscheinungen White Chestnut,
(Weiße Kastanie) die "Gelassenheitsblüte", Crab Apple (Holzapfel), die
"Reinigungsblüte". Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern), die
"Schockblüte", Elm (die Ulme), die "Verantwortungsblüte", Holly
(Stechpalme), die "Liebesblüte" und Walnut (Walnuß), die
"Neubeginnblüte". Lassen Sie sich Ihre persönliche Bachblütenmischung von
Ihrem Heilpraktiker oder Ihrer Heilpraktikerin verordnen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Adelheid Henke
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