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Kribbeln im Hals, schnarrende Stimmbänder. Sie sind nervös. Nur jetzt nicht krank
werden. Ich habe morgen doch eine so wichtige Präsentation. Wie oft mögen Sie diesen
Seufzer insgeheim schon in den Herbsthimmel gesandt haben. Heilpraktiker haben für
termingeplagte Manager Ratschläge, die sie der Apotheke der Natur entnehmen.
Tip
1: Setzen Sie schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältungskrankheit ein
abwehrsteigerndes Medikament (z. B. einen Echinacea-Extrakt) ein.
Tip 2: Nehmen Sie hohe Dosen von Vitamin C. Das dient der Stärkung
Ihrer Abwehrkräfte. Auch die Acerola-Kirsche leistet hier gute Dienste. Vitamin C ist
eine Schlüsselsubstanz für die sich schnell teilenden Immunzellen. Ein Mangel hemmt die
Leistungen der Abwehrzellen. Daneben sind regelmäßig eingenommene Mineralstoffe wie Zink
und Selen probate Mittel gegen die Erkältung.
Tip 3: Die richtige Ernährung ist eine wesentliche Voraussetzung um
einen grippalen Infekt bereits in den Anfängen in Schach zu halten. Legen Sie einen Reis-
oder Obsttag ein, damit Ihr Körper Zeit hat, sich mit dem Infekt erfolgreich
auseinanderzusetzen.
Tip 4: Trinken Sie dazu 2 Liter heißen Kräutertee. Reiner
Lindenblütentee hilft dem Körper, die Entzündungsmediatoren auszuleiten. Tee aus
Holunder, Brennessel und Schafgarbe regt den Stoffwechsel an und trägt ebenfalls zur
Ausscheidung der Erreger bei. Ein Präparat aus Weißdornextrakten ist nötig, um Ihren
Kreislauf während der Auseinandersetzung mit dem Infekt zu stabilisieren.
Tip 5: Mit dem Einsatz von Ferrum phosphoricum D6 und Calcium
phosphoricum D6 folgen Heilpraktiker in den Anfängen einer Erkältung den Erkenntnissen
des Oldenburger Arztes Wilhelm Heinrich Schüssler, der im 19. Jhd. die Grundlagen der
biochemischen Behandlung legte. Nach seinen Forschungen entstehen Krankheiten durch
Störungen im Mineralhaushalt des Körpers. Die leeren Speicher der durch Krankheit
ausgelaugten Zellen können durch homöopathisch zubereitete Nährsalze wieder aufgefüllt
und dadurch geheilt werden.
Tip 6: Besonders zur Anwendung der Homöopathie raten die
Heilpraktiker auch bei den alljährlichen Erkältungswellen. Ähnliches mit Ähnlichem
heilen ist der Grundsatz dieser Therapieform. Sie bedarf jedoch einer individuellen, auf
den einzelnen Patienten zugeschnittenen Arzneimittelfindung. Das Erkältungsmittel
schlechthin gibt es nicht. Die eingesetzte Substanz muß zum Patienten ganz speziell
passen.. Hier sind Anamnese und Diagnose des fachkundigen Heilpraktikers gefragt.
Tip 7: Ist der Infekt einmal da, raten wir Naturheilkundler Ihnen zu
Kneippschen Anwendungen. Die von Sebastian Kneipp begründete Wasserheilkunde bietet eine
Vielzahl von Möglichkeiten. Zur Anregung der Abwehrkräfte und des Stoffwechsels würden
wir Ihnen eine kalte Abreibung mit groben Leintüchern verordnen. Sie fördert
Durchblutung und Atmung. Ein Fieberbad bei hohen Wassertemperaturen führt Entgiftung
über die Haut herbei. Auch das klassische Mittel des Wadenwickels wirkt fiebersenkend.
Doch auch diese Wasser- und Wickelanwendungen bedürfen der fachkundigen Anleitung eines
Heilpraktikers.
Tip 8: Fragen Sie uns um Rat. Wir sind Experten und Wahrer der
Naturheilkunde. Unser Erfahrungsschatz läßt sich in der westlichen Kunst des Heilens bis
auf Hippokrates im vierten Jahrhundert v. Chr. zurückverfolgen. Die Traditionelle
Chinesische Medizin, die insbesondere die Kunst der Akupunktur pflegt, blickt gar auf eine
Tradition von mehr als 4000 Jahren zurück. Wir helfen Ihnen gern.
Adelheid Henke |