Ein Apfel pro Tag reicht schon lange nicht mehr, haben
Ernährungswissenschaftler festgestellt und empfehlen dem täglichen Essen mehr Beachtung
zu schenken. Besonders wichtig: "PowerFood" für Menschen, die hohen
Anforderungen ausgesetzt sind. Viel frisches Obst und Gemüse, mindestens 3 Portionen pro
Tag. Diese enthalten Vitalstoffe und stellen dadurch nicht nur für den Körper die
nötige Energie bereit, sondern können auch vielerlei Krankheitsanfälligkeiten
vorbeugen.
Tip 1: Täglich sollten Sie mindestens ein Pfund Obst und Gemüse zu sich
nehmen. Zusammenstellung nach Farbe kann die Lust am Experimentieren stärken und die
Anfangsschwierigkeiten mit dem vermehrten Grünfutter "überwinden" helfen.
z.B. Rot - rote oder orange Paprika und rote Äpfel
Paprika: Wichtigster Inhaltsstoff der Paprika ist das Capsaicin.
Es bewirkt eine Verdünnung des Blutes, verhindert eine frühe Blutgerinnung und regt die
Durchblutung im Körper an. Paprika hat zusätzlich ein hohen Anteil an Antioxidantien und
Vitamin C. Die meisten Vitalstoffe sind in den roten und gelben bzw. orangen Schoten
enthalten.
Äpfel: Sie sind voll von Pektin und Vitamin C und können dabei
helfen, den Cholesterinspiegel zu senken, binden Giftstoffe wie Blei oder Cadmium an sich
und stärken die Gefäße. Besonders die Schalen enthalten diese Vitalstoffe (sehr zu
empfehlen ist die Bioware).
Tip 2: Mindestens zweimal in der Woche sollte Fisch auf Ihrem Speiseplan stehen.
Am besten und gesündesten Tiefseefisch wie Lachs, Thunfisch oder Makrele. Thunfisch -
beispielsweise gedünstet oder gegrillt - enthält besonders viel Eiweiß und hochwertige
Omega-3-Fettsäuren. Diese beugen dem Herzinfarktrisiko vor und schützen zusätzlich vor
Rheuma. Nach neuesten Erkenntnissen sollten Sie ihre Herzkranzgefäße auch durch hohe
Dosen an Vitamin E (min. 200 mg pro Tag) stärken. Dieses Vitamin gilt als
"Erholungskur" fürs Herz.
Tip 3: Nutzen Sie besonders die "Grüne Power":
Bohnen - besonders die Grünen enthalten jede Menge Eiweiß,
Mineral- und Ballaststoffe. Sie unterstützen die Leber und die Nieren in ihrer
Stoffwechseltätigkeit, helfen somit bei der Entgiftung und wirken vitalisierend.
Brokkoll - ein Energiespender, seine Ballaststoffe, der Gehalt
an Magnesium, Calium und andere Anitoxidantien haben ihn schon lange zum Favorit der
Vitalstoffe gemacht. Nachweislich schützt dieses Gemüse vor Darminfektionen, wirkt
positiv und anregend auf Stoffwechsel und Blutbildung und sorgt für den allgemeinen
Zellschutz.
Grüner Spargel - mehr als der Weiße bietet er einen hohen
Anteil an Antioxidantien, B-Vitaminen und wichtigen Ballaststoffen. Er wirkt entschlackend
über eine vermehrte Nierentätigkeit. Durch seinen hohen Zinngehalt stärkt er
zusätzlich das Bindegewebe.
Tip 4: Fett ist nicht gleich Fett.
Achten Sie beim Kochen und bei der Zubereitung von Salatsoßen besonders auf hochwertige
Öle, wie Oliven- oder Sojaöl. Neben Obst und Gemüse liefert auch Fett wichtige
Vitalstoffe. Treffen Sie dazu eine Qualitätsauswahl. Gesättigte Fettsäuren, wie in
Fleisch oder Kokosfett enthalten, sind bewiesenermaßen ungesund. Ihre Gefahr: sie lassen
nicht nur die Fettdepots im Körper wachsen, sondern lagern sich auch an Blutgefäßen ab.
Wertvolle Fettlieferanten dagegen sind natives Oliven- oder Sojaöl. Olivenöl enthält
eine optimale Mischung aus verschiedenen Fettsäuren und viel Vitamin E. Dadurch bietet es
einen wertvollen Zell- und Gefäßschutz, kräftigt das Herz, stärkt das Immunsystem,
beugt frühzeitig Alterungsprozessen vor und wirkt allgemein entzündungshemmend.
Nicht vergessen: Nicht nur Olivenöl bietet diese Vorzüge,
frische oder eingelegte Oliven sind ebenso gesund.
Tip 5: Vitalstoffe sind als Power-Stoffe immer wichtig! Merken Sie sich
Begriffe wie Carotinoide, Phytosterine, Saponine oder Xantophylie - diese sind wichtige
Vitalstoffe. Alle sind erhalten in qualitativ hochwertigem Gemüse und Obst. Sie haben
allgemein die Wirkung, die Zellen zu schützen, den Cholesterinspiegel zu senken und den
Körper in seiner Stoffwechseltätigkeit anzuregen.
Tip 6: Nehmen Sie auf jeden Fall täglich mindestens 2 Liter neutrale
Flüssigkeit zu sich, wie klares Wasser, entweder zimmerwarm oder sogar heiß. Grünen
Tee, je nach Geschmacksbedarf auch mit Jasminblüten/ genießen Sie zur
Kreislaufunterstützung. Kräutertees mit Bestandteilen aus Brennesselblättern,
Löwenzahn, Birkenblättern, Scharfgabe oder Mariendistel regen den Stoffwechsel an und
unterstützen so den Energiehaushalt.
Von jeher ist sowohl die Ernährungsberatung als auch die
Kräuterheilkunde ein wesentlicher Bestandteil ganzheitlicher Behandlung im Sinne der
Prävention die Domäne der Heilpraktiker. Lassen Sie sich auf jeden Fall bei Ihrer
Heilpraktikerin oder bei Ihrem Heilpraktiker individuell auf Ihre Konstitution, Ihre
Dispositionen und Lebensführung hin fachkundig beraten.
Adelheid Henke |