Fachverband Deutscher Heilpraktiker
                                        Bundesverband e.V. und seine Landesverbände

                                       Startseite  Aktuell  Impressum  Stichwortsuche  E-Mail-Kontakt  Fachzeitschrift
 



E-Mail
          fdh-bonn@t-online.de
Telefon        0228 / 61 10 49
Fax              0228 / 62 73 59
Anschrift      Maarweg 10, 53123 Bonn

 

Heilpraktiker  

... werden  
Ausbildung  
Service -Infos  
 

... sein  
Bundesverband  
Landesverbände
Pressemeldungen der LV  
Fachfortbildung  
Fachartikel-Bibliothek  
Arzneimittelkommission  
Newslettereintrag  
Mitgliedschaft - Beitritt  
Service - Infos  
  
FDH-Mitglieder-Intern  

Meldungen und Archiv 

 

zurück

Themen:
Heilpraktiker für eine gesunde Zukunft

Aktionstag der Heilpraktiker - ein grosser Erfolg 

Wacholder, Machandelbaum, Kranewitt

Heilpraktiker entlasten öffentliches Gesundheitssystem

Essen Sie sich gesund !

Licht ins Dunkel bringen

Arzneipflanze des Jahres 2002 stärkt erschlaffte Venen

Neue Ausbildungslehrgänge beginnen im Frühjahr

Wie man dem Kater das gesträubte Fell wieder glättet

Noch ein weiter Weg bis zur Bikinifigur 2002

22 Millionen Bundesbürger sind Nikotinabhängig

Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. wählt neuen  Bundesvorstand 

Kava Kava

Pressemeldungen-Archiv  

Hier finden Sie die Pressemitteilungen vom 01.08.2001 bis 22.07.2002.

 

 

Bonn, den 01.08.2001

Heilpraktiker – für eine gesunde Zukunft

Bundesweiter Aktionstag am 6. Oktober 

Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker führt am Samstag, den 6. Oktober, einen bundesweiten Aktionstag in rund 30 Städten und Gemeinden durch. Das Motto „Heilpraktiker – für eine gesunde Zukunft“ steht für die Verantwortung, der sich Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker jetzt und in Zukunft täglich stellen. Dabei steht die Förderung der Gesundheit gleichgewichtig neben der Behandlung von Krankheiten. 

In zahlreichen großen Städten haben Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich in persönlichen Gesprächen zu informieren. Fragen über die einzelnen Diagnose- und Therapieverfahren der Heilpraktiker sowie über die Kosten einer Behandlung werden gerne beantwortet. Darüber hinaus können Interessierte am Stand Behandler in ihrer Nähe erfragen. 

Zu wenig bekannt ist, dass in Deutschland nur Heilpraktiker und Ärzte selbständig Kranke behandeln dürfen. Heilpraktiker bevorzugen natürliche und naturnahe Heilmethoden, die oft auf jahrhundertealten Erfahrungen beruhen. Antlitz- und Augendiagnose, Homöopathie, Pflanzenheilkunde, Akupunktur und Chiropraktik sind bekannte Methoden. Sie werden heute allgemein anerkannt. 

Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker ist der größte und älteste Berufsverband der Heilpraktiker und vertritt über 6.000 Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker bundesweit. Seine Landesverbände unterhalten Schulen, die Heilpraktiker aus- und fortbilden. Die qualifizierte Ausbildung nimmt drei Jahre in Anspruch und geht weit über das bloße Erlernen von Therapien und deren Techniken hinaus. 

„Heilpraktiker unterscheiden sich in ihrem Wesen, ihrem Denken und Handeln grundsätzlich von anderen Behandlern“, meint der Präsident des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker, Peter A. Zizmann. „Sie sind überzeugt, dass ein Urprinzip, eine Schöpfungskraft die Natur und unser Sein bestimmt und der Mensch in natürliche Gesetzmäßigkeiten eingebunden ist. Körperliches, Geistiges und Seelisches werden gleichermaßen in Diagnose und Therapie einbezogen. Der natur- und gottgegebene Freiheitsraum wird ausgeschöpft, um durch das gemeinsame Handeln von Patient und Behandler die bestmögliche Gesundheit zu erreichen und zu erhalten.“

zurück

Bonn, den 06.10.2001

Aktionstag der Heilpraktiker ein großer Erfolg 

Am vergangenen Samstag, den 6. Oktober 2001, führte der Fachverband Deutscher Heilpraktiker in 30 deutschen Städten einen Aktionstag durch. Von Stralsund bis Freiburg nutzen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich aus erster Hand nach Diagnose- und Therapieverfahren der Heilpraktiker und nach den Kosten einer Behandlung zu erkundigen. Als Gesprächspartner standen erfahrene Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker, die in den jeweiligen Städten praktizieren, zur Verfügung. 

Viele Besucher fragten nach bekannten Therapieformen der Heilpraktiker, wie zum Beispiel Homöopathie, Pflanzenheilkunde oder Akupunktur. „Die meisten Naturheilverfahren wären ohne das Engagement der Heilpraktiker heute in Vergessenheit geraten“, so eine Passantin. „Ich bin froh, dass ich hier einmal die Gelegenheit hatte, mich zu informieren.“ Besonders großes Interesse fanden die Behandlungsmöglichkeiten chronischer Erkrankungen. „Seit Jahren leide ich unter juckenden Ekzemen, cortisonhaltige Salben brachten keine nachhaltige Linderung. Vielleicht kann mir eine Behandlung beim Heilpraktiker endlich helfen.“ hoffte ein junger Mann am Samstag. 

Ebenso häufig wurden aber Fragen nach den Kosten einer Behandlung beim Heilpraktiker gestellt. Private Krankenkassen, die Postkrankenkasse und private Beihilfestellen übernehmen die Kosten der meisten Behandlungen beim Heilpraktiker, nicht jedoch die gesetzlichen Krankenkassen. Doch auch für deren Versicherte ist der finanzielle Aufwand überschaubar. Viele Besucher der Stände nutzten die Gelegenheit, sich einen geeigneten Heilpraktiker in ihrer Nähe nennen zu lassen. 

Wer am vergangenen Samstag nicht die Gelegenheit hatte, sich an einem der Informationsstände einen Ansprechpartner nennen zu lassen, kann dies beim Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. unter der Telefonnummer 0228/61 10 49 nachholen.

zurück

Bonn, den 10.10.2001

Wacholder, Machandelbaum, Kranewitt 

Am heutigen Tag ist eine uralte Heilpflanze zum Baum des Jahres 2002 erklärt worden. Der „Gemeine Wacholder“ (Juniperus communis L.) ist ein europaweit verbreiteter Nadelbaum. Alle seine Pflanzenteile, besonders seine reifen Beeren, enthalten ätherische Öle, Bitterstoffe und weitere Wirksubstanzen. 

Wacholder begleitet den Menschen schon seit vielen tausend Jahren mit seinen mannigfaltigen Heilwirkungen. Erste schriftliche Nachweise finden sich auf altägyptischen Papyrusrollen – doch auch in Mitteleuropa sind in Siedlungsresten der Jungsteinzeit Wacholderbeeren gefunden worden. Hippokrates empfahl Wacholder zur äußerlichen Anwendung bei Wunden und Fisteln und innerlich gegen Wasseransammlungen. Während des Mittelalters wurde Wacholder gegen eine ganze Reihe von Krankheiten eingesetzt, unter anderem verschaffte er Linderung bei Nieren- und Blasenleiden und auch – von der Heiligen Hildegard von Bingen empfohlen – bei Lungenleiden und Husten. Gegen pestähnliche Epidemien wurde auf den Dorfplätzen Notfeuer aus Wacholderholz angesteckt. Mit glühenden Scheiten räucherte man dann die Krankenstuben aus. In Bayern werden noch heute nach dem Viehtrieb die Ställe mit Wacholderrauch „gereinigt“. 

Neuere Untersuchungen bestätigen seine stark keimtötende und abwehrsteigernde Kraft. Zusätzlich wirkt Wacholder wassertreibend und äußerlich durchblutungsfördernd. Eingesetzt wird das ätherische Wacholderöl zum Inhalieren bei Schnupfen und Erkältungskrankheiten, Wacholderbeeren gekaut fördern Verdauung, Stoffwechsel- und Durchblutung und wirken gegen Blähungen, Verstopfung und Völlegefühl. Eine äußerliche Anwendung lindert rheumatische Beschwerden. Da Nebenwirkungen bei Schwangeren und Nierenpatienten auftreten können, empfiehlt sich eine Rücksprache mit einem Heilpraktiker oder Arzt. 

Heute steht der Wacholder unter Naturschutz. Da er offene Heidelandschaften liebt, hat ihm vor allem der Rückgang der Schafwirtschaft geschadet. Aber auch die intensive Sammlung von Wacholderholz zum Räuchern hat den Baum selten gemacht. Erlaubt ist lediglich das Sammeln der Beeren. 

zurück

Bonn, den 12.11.2001

Heilpraktiker entlasten öffentliches Gesundheitssystem

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen steigen wieder an, bereits im ersten Halbjahr 2001 schlossen sie mit einem Minus von fünf Milliarden Mark ab. Am Ende des Jahres werden die öffentlichen Krankenkassen über 250 Milliarden Mark ausgegeben haben. Der größte Anteil – etwa ein Drittel – fließt in die Krankenhausbehandlungen, gefolgt von Medikamenten und ärztlichen Behandlungen. Im kommenden Jahr ist darum wieder mit Beitragssteigerungen auf breiter Front zu rechnen. Muss das so sein?

Weitgehend unbemerkt leisten die Heilpraktiker seit Jahrzehnten einen großen Beitrag zur Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen. Ihre Leistungen werden entweder mit dem Patienten direkt oder mit privaten Kranken- und Zusatzversicherungen abgerechnet.

Peter A. Zizmann, Präsident des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker meint dazu: „Auch darüber hinaus leisten Heilpraktiker einen Beitrag: Vorbeugen ist nicht nur besser sondern auch billiger als Heilen. Patientinnen und Patienten zu einer gesundheitsfördernden Lebensweise anzuhalten ist deshalb eine unserer Hauptaufgaben.“ Besonders bei der Behandlung der für gesetzliche Krankenkassen so teuren chronischen Leiden, wie Allergien, Rheuma oder Herz-Kreislauferkrankungen, haben sich natur- und erfahrungsheilkundliche Methoden seit jeher bewährt. Naturheilkundliche Medikamente z.B. auf pflanzlicher und homöopathischer Basis sind zudem preisgünstiger als viele allopathische Mittel. Diese naturheilkundlichen Präparate haben ihre Wirksamkeit und Unbedenklichkeit über lange Zeitspannen bewiesen.

Deshalb vertrauen viele Menschen den Heilpraktikern ihre Gesundheit an. Laut einer repräsentativen Studie der renommierten Wickert-Institute vom Oktober 2000 werden Heilpraktiker jährlich über 15 Millionen Mal um Rat und Hilfe gebeten.

Weitere Informationen sind beim Fachverband Deutscher Heilpraktiker unter der Telefonnummer 0228-61 10 49 erhältlich.

zurück

Bonn, den 15.11.2001

Essen Sie sich gesund! 

Am kommenden Samstag findet der erste Deutsche Ernährungstag statt. Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker möchte diese Gelegenheit nutzen, noch einmal ausdrücklich auf die Bedeutung der Ernährung für Gesundheit und Wohlbefinden hinzuweisen, für die sich der Berufsstand seit langem einsetzt. Diese Erkenntnis ist nicht neu, schon der bekannteste Mediziner der griechischen Antike, Hippokrates, stellte fest: “Unsere Nahrungsmittel sollen Heil-, unsere Heilmittel Nahrungsmittel sein.“ 

Die Wirklichkeit sieht anders aus. Wir nehmen zuviel Weißmehl, zuviel Fett, Eiweiß und Zucker zu uns, dafür mangelt es oft an Ballast- und Vitalstoffen. Häufige Folgeerkrankungen, die nicht nur die Waage, sondern auch unser Gesundheitssystem extrem belasten, sind neben anderen Diabetes, Rheuma, Gicht und Herz- Kreislauferkrankungen.

Angemessene Ernährung schützt nicht nur vor diesen Krankheiten, sie ist in vielen Fällen auch die Grundlage für die gute Wirksamkeit naturheilkundlicher Mittel. Heilpraktiker und Heilpraktikerinnen legen daher großen Wert auf eine individuelle Ernährungsberatung. Dabei wird der Blick nicht auf ein „krankes Organ“ eingeengt, sondern der ganze Mensch wird einbezogen, um eine dauerhaft durchführbare Ernährungsumstellung zu ermöglichen.

Insgesamt strebt die Ernährungslehre in der Naturheilkunde an, industriell gefertigte Lebensmittel durch natürliche zu ersetzen. In der Umstellungsphase werden pflanzliche oder homöopathische Arzneimittel eingesetzt um die Verdauungsorgane zu unterstützen. Eine so genannte Colon-Hydrotherapie, die den Dickdarm komplett von giftigen Rückständen befreit oder ein zeitlich begrenztes und betreutes Heilfasten kann bei der Umstellung helfen. Auch die Lebenswirklichkeit der Patienten außerhalb der Ernährung kann die Verwertung und Ausnutzung der Nahrung negativ beeinflussen. Hier sind dann sinnvolle Veränderungen – etwa mehr Bewegung – notwendig.

„Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker sind seit langem Ansprechpartner in allen Fragen der ganzheitlichen Gesundheitsberatung“ meint dazu Peter A. Zizmann vom Fachverband Deutscher Heilpraktiker. „Die richtige Ernährung steht darum immer im Zentrum unserer Aufmerksamkeit.“

zurück

Bonn, den 20.12.2001

Licht ins Dunkel bringen

Morgen steht uns mit dem 21. Dezember der kürzeste Tag des Jahres bevor. Aber bereits im November, wenn sich die Sonne häufiger hinter Wolken und Nebel versteckt, fallen viele Menschen in ein Stimmungstief. Bei etwa jedem zehnten Deutschen ist diese negative Stimmungslage so ausgeprägt, dass von einer saisonal abhängigen Depression (SAD) gesprochen wird. Symptome einer solchen Depression können ein stark erhöhtes Schlafbedürfnis, morgendliche Müdigkeit und starkes Verlangen nach Kohlenhydraten sein. Betroffenen können verschiedene therapeutische Maßnahmen helfen, z.B. eine Behandlung mit pflanzlichen Medikamenten oder eine Lichtherapie. Geeignete Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker können Sie unter der Telefonnummer 0228-61 10 49 beim Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. erfragen.

Doch nicht jede Lustlosigkeit ist gleich eine Winterdepression, Körper und Seele schalten in der kälteren und dunkleren Jahreszeit auf Sparflamme. Die mangelnde Lichtzufuhr fördert die Bildung des „Schlafhormons“ Melatonin, Menschen werden abends früher müder und schlafen länger

Seit langem helfen auch viele winterliche Traditionen Licht ins Dunkel zu bringen. Gewürze, die in weihnachtlichen Rezepten verwendet werden, gelten als Stimmungsaufheller – vor allem Vanille und Zimt. Viele Bräuche haben mit Licht zu tun, von Martinslaternen und Martinsfeuern über die Kerzen am Adventskranz bis zum hell erleuchteten Weihnachtsbaum. Den Glauben an die Wiederkehr des Lebens nach der Winterstarre beschwören Sitten wie die blühenden Barbarazweige oder das Feiern des immergrünen Tannenbaums.

Was können wir außerdem tun? Eines der besten Mittel gegen Verstimmungen ist regelmäßige Bewegung an der frischen Luft, am besten natürlich, wenn sich die Sonne doch einmal hervortraut. Im Haus sorgen Dekorationen mit viel Gelb und Orange für sonnige Laune. Und nicht vergessen: Schon ab übermorgen werden die Tage wieder länger ... 

zurück

Bonn, den 08.01.2002

Arzneipflanze des Jahres 2002 stärkt erschlaffte Venen

Ende Dezember 2001 hat die Universität Würzburg den stechenden Mäusedorn (Ruscus aculeatus) zur Arzneipflanze des Jahres 2002 ernannt. Der immergrüne Strauch kommt aus dem Mittelmeergebiet. Seine Wurzel enthält als Wirkstoffe v.a. Saponine und ätherische Öle, die gegen die weit verbreiteten Venenprobleme helfen. 

Krampfadern, schwere Beine, Wasseransammlungen und/oder Wadenkrämpfe sind eine Volkskrankheit – jede zweite Frau und jeder fünfte Mann sind betroffen. Die Ursachen liegen zum einen in einer „venenunfreundlichen“ Lebensweise: Langes Stehen oder Sitzen, Übergewicht, Bewegungsmangel und der Konsum von Nikotin oder Alkohol schwächen die Venen. Zum anderen fördern auch genetische Veranlagung und Schwangerschaften die Entstehung von Venenkrankheiten. Aber auch ohne zusätzliche Belastungen werden sie stark beansprucht, sie leiten das Blut gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen. Erste Anzeichen einer Ermüdung sind schwere Beine, Hautjucken oder Schwellungen. Später kann es zu Ödemen, offenen Beinen oder tiefen Venenthrombosen kommen.

Gegen venöse Insuffizienz kommen in Deutschland vorwiegend Stützstrümpfe und Rosskastaniensamen-Extrakte zur Anwendung. Dabei sind die gefäßzusammenziehenden und –abdichtenden Wirkungen des Mäusedorns seit den 50er Jahren bekannt. Inzwischen liegen zahlreiche Untersuchungen mit positiven Ergebnissen vor. Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker begrüßt, dass nun die Aufmerksamkeit auf ein vor allem von Heilpraktikern verwandtes, sehr wirksames pflanzliches Medikament gelenkt wird.

Und was können Betroffene noch für ihre Venen tun? Regelmäßige Bewegung (z.B. Gehen, Schwimmen oder Radfahren) stärkt die Venen und beugt Übergewicht vor. Geradezu idealer Venensport ist das gute, alte Kneipp´sche Wassertreten. Auch eine ballaststoffreiche Ernährung, insbesondere der Verzehr bitterer Gemüse und Salate, hilft den Venen auf die Sprünge. Das abendliche kalte Abbrausen der Unterschenkel kräftigt die Venen und hilft beim Einschlafen.

zurück

Bonn, den 24.01.2002

Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker teilt mit: Neue Ausbildungsgänge beginnen im Frühjahr

Unser klassisches Gesundheitssystem steht vor einem grundlegenden Wandel, der Kostendruck wächst, immer weniger Leistungen können von den Pflichtversicherungen bezahlt werden. Gleichzeitig möchten sich immer mehr Menschen wirksam und nebenwirkungsfrei behandeln lassen. Viele finden dann den Weg zu Heilpraktikern ihres Vertrauens.

Die kompetente Anwendung naturheilkundlicher Therapien setzt eine verantwortungsbewusste Ausbildung voraus. In den bundesweit neun Schulen des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker e.V. wird dieser Verantwortung mit einer intensiven dreijährigen Ausbildung Rechnung getragen. In diesem Frühjahr beginnen neue Klassen in Berlin (Februar), München (April) und Bochum (April). Im Mai starten Ausbildungen in Hamburg, Dresden, Hochheim/Hessen und Wunstorf/Niedersachsen. Ab September laufen neue Ausbildungen in Baden-Baden. Die jüngste Schule des Fachverbandes wurde im Jahr 2001 in Stralsund gegründet. In Mecklenburg-Vorpommern beginnen die neuen Kurse im Oktober.

Als erste Säule vermitteln unsere Schulen ein solides medizinisches Grundwissen. Die Beherrschung fundierter Techniken der Diagnoseerstellung und die korrekte Interpretation der gewonnenen Erkenntnisse stellt die zweite Säule einer praxisorientierten Ausbildung dar. Die dritte Säule schließlich umfasst das umfangreiche Spektrum natur- und erfahrungsheilkundlicher Behandlungsverfahren und –techniken. Jede Schule verfügt über ein schuleigenes Ambulatorium, in dem die Anwärterinnen und Anwärter intensiv mitarbeiten und Erfahrungen in der Patientenbetreuung sammeln. Besonders qualifizierte und praxiserfahrene Heilpraktiker und andere Lehrkräfte bilden aus.

Die Schulen des Fachverbandes haben eine lange Tradition: in diesem Jahr feiert die Josef-Angerer-Schule in Bayern ihren 66. Geburtstag und die Walter-Knäpper-Schule in Nordrhein-Westfalen ihren 50sten.

Weitere Informationen sind unter 0228-61 10 49 erhältlich.

zurück

Bonn, den 08.02.2002

Wie man dem Kater das gesträubte Fell ein wenig glättet

Alaaf, Helau und viel Schabau – das Aufwachen nach den tollen Tagen kann ernüchternd sein. Ein Kater mit Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und Durst ist den meisten von uns schon im Morgengrauen begegnet und den ganzen Tag treu geblieben. Woher kommt der üble Genosse? Alkohol wird in der Leber zunächst zu Acetaldehyd abgebaut, das die Blutgefäße erweitert und Kopfschmerzen auslöst. Ein in der Leber begrenzt vorhandenes Enzym baut Acetaldehyd zu Essigsäure ab. Ist es verbraucht, verstärken sich die Vergiftungssymptome.

Wenn Sie auf alkoholische Getränke nicht verzichten möchten, können Sie den Kater folgendermaßen in Schach halten:

·                    Schaffen Sie eine gute Grundlage. Jetzt darf es ruhig etwas Fettreiches sein.

·                    Nicht soviel durcheinander trinken! Die Ausnahme: Nichtalkoholisches – am besten Wasser – tut dem Flüssigkeitshaushalt gut. Schlecht sind dagegen warme, zuckerreiche oder kohlensäurehaltige Getränke.

·                    Auch die Geschmacksstoffe im Getränk rufen Nebenwirkungen hervor. Die Wissenschaft hat festgestellt, dass klare Getränke (Weißwein, Gin) leichter verträglich sind als farbige (Rotwein, Whisky).

·                    Vor dem Schlafengehen: Heizung aus und Fenster auf!

·                    Das klassische Katerfrühstück mit Rollmops und Gurken gleicht den Mineralstoffverlust aus. Gegen den Flüssigkeitsverlust viel Mineralwasser oder Fruchtsaftschorlen. Auf schwarzen Kaffee lieber verzichten. Er wirkt – wie Alkohol – dehydrierend.

·                    Und danach an die frische Luft – ein Spaziergang wirkt jetzt Wunder.

Und wenn es Ihnen immer noch schlecht geht? Kamillen- und Pfefferminztee beruhigen den aufgebrachten Magen und helfen gegen die Übelkeit. Auch die Homöopathie hält mit Nux vomica ein geeignetes Präparat bereit. Ein vorbeugend leberschützendes Präparat ist der Extrakt aus der Mariendistel. Einnahmeempfehlungen gibt Ihnen ein Heilpraktiker. Adressen von Therapeuten in ganz Deutschland erhalten Sie unter der Telefonnummer 0228/61 10 49.

zurück

Bonn, den 06.04.2002

Noch ein weiter Weg zur Bikinifigur 2002?

Einen Trost gibt es - das gilt für viele. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes (1999) ist fast jeder zweite Bundesbürger übergewichtig, jeder zehnte sogar stark übergewichtig. Das Maß der Dinge war dabei der so genannte Body Mass Index (BMI)*. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Erwachsene mit einem BMI über 25 als übergewichtig ein, bei 30 beginnt das starke Übergewicht. Danach gilt zum Beispiel ein 1,80 m großer Erwachsener ab 81 Kilo als übergewichtig und ab 97 Kilo als stark übergewichtig.

Übergewicht entsteht dann, wenn dem Körper ständig mehr Nährstoffe zugeführt werden als er verbraucht. In welchem Maße, das „Zuviel“ an Nährstoffen in Form von Fett ansetzt, hängt von vielen Faktoren ab: Nahrungsangebot, Essverhalten, Erziehung, körperliche Aktivität und auch erbliche Faktoren.

Die Folgen sind im wahrsten Sinne des Wortes schwerwiegend. Übergewicht als Erscheinung unseres Wohlstandes ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern Ursache zahlreicher ernster Krankheiten wie z.B. Bluthochdruck, Gicht, Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes. Die Kosten dieser Krankheiten belaufen sich nach Angaben der Bundesanstalt für Ernährung auf rund 80 Milliarden Euro pro Jahr...

Es ist aber dennoch wohl vor allem das Herannahen der „Bikinisaison“, die Jahr für Jahr eine Flut von Diäten und Fastenkuren in die Zeitschriften spült. Viele versprechen schnelle Gewichtsabnahme. Leider sind einige dieser Kuren eher gesundheitsschädlich und schlagen nach Ende der Kur ins Gegenteil um – der berüchtigte Jojo-Effekt. Langfristig erfolgversprechend, aber schwieriger durchzuhalten, ist eine dauerhafte Ernährungsänderung verbunden mit mehr Bewegung. Bei der Umstellung auf eine andere Ernährungsweise wirkt beispielsweise Ohrakupunktur unterstützend. Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker als Fachleute für gesunde Ernährung und Lebensführung, helfen Ihnen gerne dabei.

*           Um ihn zu errechnen, wird das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat geteilt.

zurück

Bonn, den 28.05.2002

22 Millionen Bundesbürger sind Nikotinabhängig

Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2002 möchte der Fachverband Deutscher Heilpraktiker noch einmal eindringlich auf die mit dem Tabakkonsum verbundenen Gefahren hinweisen.

Rauchen gehört zu den größten Gesundheitsrisiken überhaupt. Signifikant erhöht ist vor allem das Risiko für Tumore und Herz-Kreislauferkrankungen. Als nikotinabhängig gelten etwa 22 Millionen Bundesbürger. Jeder weiß, dass Rauchen krank macht. Warum ist es dann so leicht anzufangen und so schwer wieder aufzuhören?

Nikotin gehört zur Stoffgruppe der Alkaloide und hat eine große Suchtpotenz. Wird Tabakrauch inhaliert, werden im Gehirn innerhalb kürzester Zeit Botenstoffe wie etwa das so genannte „Glückshormon“ Endorphin freigesetzt. Etwa die Hälfte aller Raucher möchte mit dem Rauchen aufhören, aber nur jeder siebte Versuch ist dauerhaft erfolgreich. Die meisten Rückfälle erfolgen innerhalb des ersten halben Jahres.

Um Abhängigen zu helfen, müssen zum einen die kurzfristig einsetzenden Entzugserscheinungen gemildert werden, etwa durch Akupunktur, Hypnose und Nikotinersatz. Rauchrituale müssen durchbrochen, eventuell bestehende seelische Defizite ausgeglichen werden. Die lang anhaltende Gefahr eines Rückfalles kann so vor allem durch verhaltenstherapeutische Maßnahmen gemindert werden, die für kritische Situationen Verhaltensalternativen einüben.

„Jeder gewinnt, der es schafft, weniger oder gar nicht mehr zu rauchen.“ meint dazu Peter A. Zizmann Präsident des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker. „Jeden Tag sterben Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums, Millionen andere leiden unter den gesundheitlichen Einschränkungen, die das aktive oder passive Rauchen mit sich bringt. Beim Weg aus der Abhängigkeit können Sie sich von Heilpraktikern unterstützen lassen.“ Adressen geeigneter Heilpraktiker erhalten Sie beim

zurück

Bonn, den 25.06.2002

Fachverband Deutscher Heilpraktiker e.V. wählt neuen  Bundesvorstand

Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker e. V. hat am vergangenen Wochenende in Eisenach einen neuen Bundesvorstand gewählt. Präsident Peter A. Zizmann wurde in seinem Amt bestätigt. Zum ersten Vizepräsidenten wählte die Versammlung Christian Wilms (Landesverband Schleswig-Holstein), zweiter Vizepräsident wurde Arne Krüger (Landesverband Berlin) und dritter Vizepräsident Karl-Fritz König (Landesverband Hessen). 

In seiner weit über 100-jährigen Geschichte setzte sich der Fachverband stets für die Bewahrung, Erforschung und Anwendung naturheilkundlicher Heilweisen, zum Wohle kranker Menschen, ein. Zudem haben die Heilpraktiker einige bewährte Heilweisen aus anderen Kulturkreisen, wie Akupunktur, Ayurveda und Shiatsu bei uns eingeführt und durch deren erfolgreiche Anwendung bekannt gemacht. Die Medizin in unserem Land konnte zusätzlich durch neue Diagnose- und Therapieverfahren bereichert werden. 

Inzwischen wurden durch wissenschaftliche Studien zahlreiche altbewährte und neue Therapien, über die erfahrungsbedingte Anerkennung hinaus, bestätigt. 

Der Fachverband Deutscher Heilpraktiker e. V. unterhält seit über 65 Jahren Ausbildungsschulen und seine Fort- und Weiterbildung gilt allgemein als vorbildlich. 

Die Heilpraktiker trugen als „Fachleute für gesunde Lebensführung“ erheblich zum heutigen erhöhten Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung bei. Durch Beratung, Aufklärung und Motivation allein werden hohe Folgekosten auf Grund ungesunder Lebensweisen vermieden. 

Die Heilpraktiker haben sich vor allem durch die erfolgreiche Anwendung ihrer Heilweisen bekannt gemacht und sich für naturheilkundliche Arzneimittel eingesetzt. Inzwischen sprechen sich rund 90% der Bevölkerung für naturheilkundliche Heilmethoden aus. 

Die Therapien der Heilpraktiker können Alternativen bieten zu Schmerzmitteln, zu chronisch verlaufenden Leidenswegen und bei Medikamenten mit einem hohen Suchtpotential.

zurück

Bonn, den 22.07.2002

Widerruf der Kava-Kava-Zulassung weitet sich zum Skandal aus

Völlig überraschend wurde am 14.6.2002 die Zulassung von Kava-Kava-Präparaten vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) widerrufen, nachdem kurz zuvor die Verschreibungspflicht ab 1.7.2002 verkündet worden war.

Nachdem im vorigen Jahr gehäuft Fälle von Leberschädigungen unter Beteiligung einer Kava-Kava-Medikation gemeldet worden waren, leitete das BfArM ein Stufenplanverfahren ein. Die Sachverständigen verschiedener Arzneimittelkommissionen empfahlen nach Überprüfung und Diskussion der Unterlagen die Verschreibungspflicht und einige begleitende Maßnahmen, wie die Festlegung einer maximalen Tagesdosis und die Überwachung der Leberwerte.

Unmittelbar vor der Sitzung der Kommission E verkündete im Juni das BfArM den Widerruf der Zulassung. Eine solche Maßnahme liegt gesetzlich allein in der Entscheidungskompetenz des BfArM, insbesondere bei »Gefahr im Verzuge«. Die Mitglieder der Kommission E bewerten die Kava-Kava-Problematik völlig anders. In einer Presseerklärung sprechen sich Mitglieder einer Arzneimittel-Sachverständigenkommission erstmals öffentlich gegen eine Entscheidung des BfArM aus.

Der Präsident des BfArM hatte zuvor unterstrichen, dass die Rücknahme der Zulassung eines Arzneimittels allein in der Kompetenz und Zuständigkeit des BfArM liegt. Dies möchten die Mitglieder der Kommission E so nicht akzeptieren. Da auch bei anderen pflanzlichen Arzneimitteln ähnliche drastische Maßnahmen des BfArM drohen, könnte dieser Schritt der Kommissionsmitglieder zu einer Neubewertung des Sachverstandes der Arzneimittelkommission und deren Beteiligung bei Zulassung und Widerruf von Arzneimitteln führen. Die Reaktion von Politik, Öffentlichkeit und Behörden bleibt abzuwarten.

Peter A. Zizmann

 

Presseerklärung von Mitgliedern der Kommission E zu Kava-Kava

Die unterzeichnenden Experten auf dem Gebiet der pflanzlichen Arzneimittel, die alle Mitglieder bzw. stellvertretende Mitglieder der Kommission E beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) sind, nehmen wie folgt Stellung zum Widerruf der Zulassung für Kava-Kava- (Rhizome von Piper methysticum) haltige Arzneimittel durch das BfArM:

Die Mitglieder der Kommission E äußern ihr Befremden über das Vorgehen des BfArM im Rahmen des Stufenplanverfahrens und des Widerrufs der Zulassungen von Kava-Kava-haltigen Arzneimitteln und fühlen sich in ihrer wissenschaftlichen Kompetenz übergangen und in ihrer Funktion in Frage gestellt. 

Die Mitglieder der Kommission E sind von den vorgelegten wissenschaftlichen Daten zur Wirksamkeit von Kava-Kava überzeugt und beurteilen das Nutzen/Risiko-Verhältnis und den therapeutischen Nutzen für den Patienten im Gegensatz zum BfArM positiv.

Die Mitglieder der Kommission E sind im Gegensatz zur Meinung des BfArM der Auffassung, dass keine Gefahr im Verzug vorlag, die eine derartige Maßnahme rechtfertigt.

Die Mitglieder der Kommission E teilen darüber hinaus die Auffassung des BfArM bezüglich des Risikos bei bestimmungsgemäßem Gebrauch nicht und halten folgende Empfehlungen für notwendig und ausreichend:

 

1. Ärztliche Verschreibungspflicht für Kava-Kava-haltige Arzneimittel 

2. Klare Indikationsstellung: leichte bis mittelschwere generalisierte Angststörungen. Depression ist keine Indikation

3. Maximale Tagesdosis entsprechend 120 mg Kava-Pyronen

4. Packungsgrösse bei 120 mg Kava-Pyronen maximal 30 Einheiten

5. Übliche Therapiedauer 1 Monat, maximal 2 Monate

6. Bestimmung der Leberwerte (GPT und g-GT) vor Beginn der Behandlung und dann einmal wöchentlich.

7. Optional: Bestimmung der Leberwerte am Ende der Behandlung (wichtig für evtl. spätere erneute Behandlung).

8. Vermeidung einer begleitenden Medikation mit potentiell hepatotoxischen Medikamenten, insbesondere auch Betablockern, Antidepressiva und Migränemitteln. Vorsicht bei Alkohol.

4. Juli 2002

 

Prof. Dr. med. H. W. Bauer, München
Dr. med. F. E. Brock, Bad Wörishofen

Prof. Dr. med. W. Dorsch, München

Prof. Dr. med. G. Faust, Mainz

Prof. Dr. rer. nat. G. Franz, Regensburg
Prof. Dr. med.H. Frotz, Bergisch-Gladbach
Prof. Dr. phil. W. Gaus, Ulm
Priv. Doz. Dr. med. K. Kraft, Bonn
Prof. Dr. rer. nat. U. Lindequist, Greifswald
Prof. Dr. Dr. med. D. Loew, Wiesbaden
Prof. Dr. rer. nat. A. Nahrstedt, Münster
Prof. Dr. S. Wellek, Mannheim
Dr. rer. nat. W. Widmaier, Stuttgart
Dr. med. A. Wiebrecht, Berlin
Dr. med. M. Wiesenauer, Weinstadt
Prof. Dr. rer.nat. H. Winterhoff, Münster
P. A. Zizmann, Hechingen

zurück


 

 

 Heilpraktiker

 ... finden
 
Infos
 
Therapeutensuche   
 
Visitenkarten
 

 ... verbinden
 
Links

 

Copyright Fachverband Deutscher Heilpraktiker Bundesverband e.V. Berlin-Bonn 2002
Webmaster: Michael Aulbach,
michaelfgaulbach@compuserve.de