3.
Norddeutscher Heilpraktikerkongress in Hamburg
Unter dem Motto „Heilpraktiker helfen heilen !“ fand am
24. / 25. November 2007 der 3. Norddeutsche Heilpraktikerkongress statt.
Der Kongress, der von der Heilpraktiker Fortbildungskongress GbR der
Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein des Fachverbandes
Deutscher Heilpraktiker veranstaltet wurde, hat sich zu einem bewährten
Fachfortbildungstreffen im norddeutschen Raum entwickelt.
Die Begrüßung der Teilnehmer, Ehrengäste, Aussteller und
Politiker erfolgte durch Frau Renate Rathmann, die Vorsitzende des FDH
Hamburg und Herrn Franz-Dieter Schmidt, den Vorsitzenden des FDH
Schleswig-Holstein.
Zur Begrüßung waren der Präsident des Fachverbandes,
Peter A. Zizmann, die Vizepräsidenten Christian Wilms und Arne Krüger
sowie die Vorstände der FDH Landesverbände Birgit Luckwald (
Schleswig-Holstein ), Maria v. Heyden ( Berlin-Brandenburg ), Dietmar
Falkenberg ( Baden-Württemberg ), Karl-Fritz König ( Hessen ), Rainer
Krumbiegel ( NRW ), Hans-Günter Tonn ( Hamburg ), Martina Haase und Uwe
Tiemann ( Mecklenburg-Vorpommern ) zugegen. Auch der stellv.
Schulleiter der Hamburger Arcana-Schule Reinhardt Naupert und die
Fachfortbildungsleiterinnen Roswita Naunin ( Hamburg ) und Sabine
Bosshammer ( Schleswig-Holstein ) sowie die Ombudsfrau des FDH Ute
Klose und die ehemaligen Landesvorsitzenden Michael Leschau (
Schleswig-Holstein ) und Ingo Höfle ( Hamburg ) waren gekommen.
Aus der Politik war Frau Dr.med. Brigitte Mahn, die
stellv. Landesvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der
FDP-Hamburg gekommen.
Frau Rathmann und Herr Schmidt dankten in ihrer
Eröffnungsansprache der ausstellenden Industrie für ihr kommen und die
Unterstützung des Berufsstandes im Rahmen des Kongresses und der
Fachfortbildung des Verbandes. Der Heilpraktikerberuf als freier Beruf
basiert auf einer fundierten Ausbildung ( z.B. an den Schulen des
Fachverbandes ), in einer fundierten Fachfortbildung und einer hohen
Verantwortung für die Patienten. Alle Gerüchte um eine Abschaffung oder
Einschränkung des Heilpraktikerberufes seinen ohne jede Grundlage und
die Kollegenschaft sollte einmal darüber nachdenken, welches Interesse
jemand an entsprechenden Horrorszenarien haben könnte.
Die stellv. Landesvorsitzende der Hamburger FDP, Frau Dr.
Brigitte Mahn kritisierte in Ihrer Eröffnungsrede die Gesundheitsreform,
wobei die freie Therapeutenwahl und die therapeutischen Freiheiten in
der Behandlung der Patienten für den Arzt immer mehr eingeschränkt
werden. Frau Dr. Mahn führte aus, dass die Heilpraktiker eigentlich doch
nur froh sein müssten, dass sie nicht in das System der gesetzlichen
Krankenversicherung eingebunden sind. Nur dadurch sei der Heilpraktiker
vor der Staatsmedizin und dem mangelnden politischen Sachverstand der
Gesundheitsreform einigermaßen geschützt. Eine Frau Dr. Mahn besonders
am Herzen liegende Aufgabe der Prävention im Gesundheitswesen werde
gerade durch den Heilpraktikerberuf gut umgesetzt.
In seinem Grußwort führte der Präsident des
Fachverbandes, Peter A. Zizmann aus, dass die Bundespolitiker im
Deutschen Bundestag und im Bundesministerium für Gesundheit seinen
Gesprächen keine Probleme mit dem Heilpraktikerberuf haben und die
Tätigkeit der Heilpraktiker für die Gesundheit der Patienten schätzen.
Der FDH-Präsident überbrachte auch die Grüße der 16 Landesverbände und
des Bundesvorstandes. Der 3. Norddeutsche Heilpraktikerkongress setzte
mit der hohen Qualität der Fortbildung einen guten Maßstab. Die
wichtigste Grundlage für den Heilpraktikerberuf ist die Arbeit am
Patienten und der Dienst für die Gesundheit und die Gesunderhaltung des
Patienten. Dabei sei die Prävention von Krankheiten durch eine gesunde
Ernährung und eine gesunde Lebensweise seit je her eine wichtige
Grundlage des therapeutischen Wirkens des Heilpraktikers.
24 Dozentinnen und Dozenten sorgten für ein informatives
und abwechslungsreiches Programm mit 29 Vorträgen und Seminaren für die
ca. 1.200 Teilnehmer mit Vorträgen zur Irisdiagnostik, Homöopathie,
Anthroposophischer Medizin, Psychologie und Psychotherapie, Akupunktur,
Labordiagnostik und weiteren Naturheilverfahren.
Die große Industrieausstellung mit 140 Ausstellern bot
eine gelungene Möglichkeiten sich umfassend über das Spektrum der
naturheilkundlichen Arzneimittel und der Geräte zur Diagnostik und
Therapie zu informieren.
Ein gelungener Heilpraktikerkongress, zu dem man den
Organisatoren und den ausrichtenden Landesverbänden gratulieren kann.
Man freut sich schon auf den 4. Norddeutschen
Heilpraktikerkongress am 22./23. November 2008.
Arne Krüger