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Renate Rathmann ( Vors. HH ), Werner Schmötzer


Peter Zizmann (Präs.), Renate Rathmann


Frau Rathmann, Herr Schmidt ( Vors.SH und Vizepräs. )


Peter A. Zizmann, Dietmar Falkenberg
( Vors. BAWÜ )


Industrieausstellung


Das freundliche Begrüßungsteam


Dietmar Falkenberg, Renate Rathmann, Andreas Krüger, Peter A. Zizmann
 

3. Norddeutscher Heilpraktikerkongress in Hamburg

 

Unter dem Motto „Heilpraktiker helfen heilen !“ fand am  24. / 25. November 2007 der 3. Norddeutsche Heilpraktikerkongress statt. Der Kongress, der von der Heilpraktiker Fortbildungskongress GbR der Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein des Fachverbandes Deutscher Heilpraktiker veranstaltet wurde, hat sich zu einem bewährten Fachfortbildungstreffen im norddeutschen Raum entwickelt. 

Die Begrüßung der Teilnehmer, Ehrengäste, Aussteller und Politiker erfolgte durch Frau Renate Rathmann, die Vorsitzende des FDH Hamburg und Herrn Franz-Dieter Schmidt, den Vorsitzenden des FDH Schleswig-Holstein. 

Zur Begrüßung waren der Präsident des Fachverbandes, Peter A. Zizmann, die Vizepräsidenten Christian Wilms und Arne Krüger sowie die Vorstände der FDH Landesverbände Birgit Luckwald ( Schleswig-Holstein ), Maria v. Heyden ( Berlin-Brandenburg ), Dietmar Falkenberg ( Baden-Württemberg ), Karl-Fritz König ( Hessen ), Rainer Krumbiegel ( NRW ), Hans-Günter Tonn ( Hamburg ), Martina Haase und Uwe Tiemann ( Mecklenburg-Vorpommern ) zugegen. Auch  der stellv. Schulleiter der Hamburger Arcana-Schule Reinhardt Naupert und die Fachfortbildungsleiterinnen Roswita Naunin ( Hamburg ) und Sabine Bosshammer ( Schleswig-Holstein )  sowie die Ombudsfrau des FDH Ute Klose und die ehemaligen Landesvorsitzenden Michael Leschau ( Schleswig-Holstein ) und Ingo Höfle ( Hamburg ) waren gekommen. 

Aus der Politik war Frau Dr.med. Brigitte Mahn, die stellv. Landesvorsitzende und gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Hamburg gekommen. 

Frau Rathmann und Herr Schmidt dankten in ihrer Eröffnungsansprache der ausstellenden Industrie für ihr kommen und die Unterstützung des Berufsstandes im Rahmen des Kongresses und der Fachfortbildung des Verbandes. Der Heilpraktikerberuf als freier Beruf basiert auf einer fundierten Ausbildung ( z.B. an den Schulen des Fachverbandes ), in einer fundierten Fachfortbildung und einer hohen Verantwortung für die Patienten. Alle Gerüchte um eine Abschaffung oder Einschränkung des Heilpraktikerberufes seinen ohne jede Grundlage und die Kollegenschaft sollte einmal darüber nachdenken, welches Interesse jemand an entsprechenden Horrorszenarien haben könnte.  

Die stellv. Landesvorsitzende der Hamburger FDP, Frau Dr. Brigitte Mahn kritisierte in Ihrer Eröffnungsrede die Gesundheitsreform, wobei die freie Therapeutenwahl und die therapeutischen Freiheiten in der Behandlung der Patienten für den Arzt immer mehr eingeschränkt werden. Frau Dr. Mahn führte aus, dass die Heilpraktiker eigentlich doch nur froh sein müssten, dass sie nicht in das System der gesetzlichen Krankenversicherung eingebunden sind. Nur dadurch sei der Heilpraktiker vor der Staatsmedizin und dem mangelnden politischen Sachverstand der Gesundheitsreform einigermaßen geschützt. Eine Frau Dr. Mahn besonders am Herzen liegende Aufgabe der Prävention im Gesundheitswesen werde gerade durch den Heilpraktikerberuf gut umgesetzt. 

In seinem Grußwort führte der Präsident des Fachverbandes, Peter A. Zizmann aus, dass die Bundespolitiker im Deutschen Bundestag und im Bundesministerium für Gesundheit seinen Gesprächen keine Probleme mit dem Heilpraktikerberuf haben und die Tätigkeit der Heilpraktiker für die Gesundheit der Patienten schätzen. Der FDH-Präsident überbrachte auch die Grüße der 16 Landesverbände und des Bundesvorstandes. Der 3. Norddeutsche Heilpraktikerkongress setzte mit der hohen Qualität der Fortbildung einen guten Maßstab. Die wichtigste Grundlage für den Heilpraktikerberuf ist die Arbeit am Patienten und der Dienst für die Gesundheit und die Gesunderhaltung des Patienten. Dabei sei die Prävention von Krankheiten durch eine gesunde Ernährung und eine gesunde Lebensweise seit je her eine wichtige Grundlage des therapeutischen Wirkens des Heilpraktikers. 

24 Dozentinnen und Dozenten sorgten für ein informatives und abwechslungsreiches Programm mit 29 Vorträgen und Seminaren für die ca. 1.200 Teilnehmer mit Vorträgen zur Irisdiagnostik, Homöopathie, Anthroposophischer Medizin, Psychologie und Psychotherapie, Akupunktur,  Labordiagnostik und weiteren Naturheilverfahren. 

Die große Industrieausstellung mit 140 Ausstellern bot eine gelungene Möglichkeiten sich umfassend über das Spektrum der naturheilkundlichen Arzneimittel und der Geräte zur Diagnostik und Therapie zu informieren. 

Ein gelungener Heilpraktikerkongress, zu dem man den Organisatoren und den ausrichtenden Landesverbänden gratulieren kann. 

Man freut sich schon auf den 4. Norddeutschen Heilpraktikerkongress am 22./23. November 2008. 

Arne Krüger

 


 

 

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